Wasserbüffelleder Vintage – robustes Nubuk mit Patina für Möbel & Accessoires
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Schutzbehandlung

Wild | Wasserbüffelleder black

Wild | Wasserbüffelleder black

FAQ's zum Artikel

Im Vintage Look gehaltenes sehr hochwertiges, naturbelassenes Wasserbüffel Leder und leicht nubuktierter Oberfläche. Angenehmer warmer Griff und Anmutung. Die Eigenschaften eines Wasserbüffel Leders sind bewusst sichtbar gehalten. Wasserbüffelleder ist robust und widerstandsfähig und zugleich ein optischer "Hingucker".

Eigenschaften von Wild Wasserbüffelleder Kollektion:
Rustikales, weiches, softiges Wasserbüffelleder mit produkttypischer Narbenstruktur in der Oberfläche.
Das Leder ist hoch atmungsaktiv und klimaausgleichend. Savanne Wasserbüffelleder Kollektion weist von der Textur, Weichheit, Flexibilität und Atmungsaktivität auf.
Das Leder ist strapazierfähig und entwickelt im Laufe der Zeit eine wunderbare Patina. Naturleder kann Falten, Narben, natürliche Unebenheiten und Farbvariationen aufweisen, die es zu einem charakteristischen und individuellen Leder machen. Es ist widerstandsfähig gegenüber Abrieb, Rissen und anderen äußeren Einflüssen und daher sehr gut geeignet für stark beanspruchte Gegenstände.

Anwendungsbereich:
Als Leder für Schuhe und Accessoires wird die Wild Wasserbüffelleder Kollektion häufig im Schuhbereich eingesetzt und bietet hohen Komfort sowie Strapazierfähigkeit.
Lederaccessoires wie Handtaschen, Geldbörsen, Gürtel und Armbänder sind ebenfalls ideal für die Verarbeitung mit Savanne Wasserbüffelleder geeignet. Wir gerne auch alsErotikleder eingesetzt.
Aufgrund seiner Weichheit kann die Savanne Wasserbüffelleder Kollektion auch für Babyschuhe, Babypuschen, Puschenleder und Finkenleder verwendet werden.

Möbelleder und Polsterleder:
Wild Wasserbüffelleder Kollektion wird für die Polsterung von Möbeln wie Sofas, Sesseln, Stühlen und Betten verwendet.
Es verleiht Möbelstücken eine ausdrucksstarke Optik und ist zugleich langlebig und beanspruchbar.
Zudem ist die Wild Wasserbüffelleder Kollektion für den Einsatz in Booten, Caravans, Wohnmobilen und Wohnwagen im Indoorbereich geeignet.

Als Leder für Schmuck und Accessoires:
Wild Wasserbüffelleder Kollektion wird auch für die Herstellung von Schmuckstücken wie Armbändern und weiteren Accessoires verwendet.

Für Handwerksarbeiten:
Wild Wasserbüffelleder Kollektion eignet sich hervorragend für handgefertigte Produkte wie Geldbörsen, Gürtel, Taschen, Notizbücher, Tagebücher und weitere Lederwaren.

Herstellung und Umweltfreundlichkeit:
Im Faß durchgefärbt mit hochwertigen, lichtbeständigen Farbstoffen. Pigmentzurichtung für Lichtechtheit und Farbagilität. Ökologisch gerechte Mineralgerbung, frei von jeglichen Schadstoffen gemäß den deutschen Gesetzen. Kein PCP, PCB, FCKW und keine AZO-Farbstoffe. Umweltfreundlich hergestellt und entsprechend der PCP-Verordnung vom 12.12.1989.

Fazit:
Wild Wasserbüffelleder Kollektion ist ein robustes und strapazierfähiges Leder mit hohem Komfort und ausdrucksstarker Oberfläche. Es ist eine hervorragende Option für hochwertige Produkte mit langer Lebensdauer.

Reinigung und Pflege:
Das Leder kann mit einem feuchten Tuch und einer neutralen Seifenlösung gereinigt werden.
Zur Pflege empfehlen wir zusätzlich unsere Projektleder-Pflegeserie.

Ein naturbelassenes, leicht nubuktiertes Wasserbüffelleder mit sichtbarer Narbenstruktur und warmem, griffigem Touch. Es ist robust und atmungsaktiv und entwickelt mit Gebrauch eine charaktervolle Patina – perfekt für hochwertige Möbel, Schuhe und Accessoires.

Wasserbüffelleder besitzt eine ausgeprägtere, unregelmäßige Maserung und wirkt rustikaler; die Poren sind größer, was die Oberfläche offener erscheinen lässt. Das sorgt für einen markanten, „lebendigen“ Look mit natürlicher Ausstrahlung.

Ja, Wasserbüffelleder ist für seine Stabilität und Widerstandsfähigkeit bekannt und wird häufig im Möbelbereich eingesetzt. Wer den Vintage-Charakter mag, schätzt die bewusst sichtbaren Nutzungsspuren und die Patinaentwicklung.

Nubuk wird auf der Narbenseite fein angeschliffen und erhält dadurch eine samtig-matte Haptik; gleichzeitig bleibt das Material angenehm atmungsaktiv. Das macht es komfortabel bei Hautkontakt und begünstigt ein ausgeglichenes Klima.

Durch Bewegen und Knicken treten hellere Farbnuancen hervor und die Oberfläche gewinnt Tiefe; mit der Zeit bildet sich eine individuelle Patina. Genau dieser Prozess verleiht den begehrten Vintage-Look.

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Technische Daten: Wild | Wasserbüffelleder black

EigenschaftWertBeschreibung
Produktnummer: Wild-black
Dauerknickverhalten: 20.000 – keine Veränderungen gemäß EN ISO 11640
Was versteht man unter Dauerknickverhalten bei echtem Leder und Kunstleder?

Das Dauerknickverhalten beschreibt die Fähigkeit eines Materials, wiederholtes Falten, Biegen oder Knicken über einen längeren Zeitraum hinweg ohne sichtbare Schäden wie Risse, Brüche oder Ablösungen zu überstehen. Es ist ein entscheidender Qualitätsfaktor für Materialien, die in stark beanspruchten Bereichen eingesetzt werden, z. B. bei Polstermöbeln, Schuhen, Taschen oder Fahrzeuginterieur.

Bei echtem Leder

Echtes Leder besitzt in der Regel ein sehr gutes Dauerknickverhalten, da es elastisch, zugfest und faserstabil ist. Durch die natürliche Struktur kann es sich gut an mechanische Beanspruchung anpassen, ohne schnell zu reißen. Besonders hochwertig gegerbtes Leder (z. B. durch Fassgerbung) zeigt eine hohe Langlebigkeit unter Dauerbelastung. Offene Poren oder sehr weiche Lederarten können empfindlicher auf Knickbelastung reagieren.

Gängige Prüfverfahren für Dauerknickverhalten bei Leder sind in der Norm DIN EN ISO 5402-1 definiert: Diese beschreibt die Methode zur Ermittlung der Knickbeständigkeit durch wiederholtes Bewegen über einen kleinen Radius (flexing endurance test).

Bei Kunstleder

Das Dauerknickverhalten hängt stark von der Qualität der Trägerstruktur (meist Textilgewebe) und der Deckschicht (z. B. PU, PVC) ab. Günstiges Kunstleder kann bei häufiger Beanspruchung zu Rissen, Abblättern oder Brüchigkeit neigen. Hochwertiges PU-Kunstleder mit elastischer Beschichtung und textiler Rückseite ist deutlich belastbarer.

Auch hier gilt die DIN EN ISO 5402-1 als wichtigste Prüfnorm zur Bewertung der Dauerknickfestigkeit.

Zusätzlich kann die Norm ISO 20932-1 (Bestimmung der Dehnungseigenschaften von beschichteten Textilien) zur ergänzenden Materialbewertung herangezogen werden.

Fazit:
Ein gutes Dauerknickverhalten ist essenziell für langlebige Produkte aus Leder oder Kunstleder. Wäh ren d echtes Leder durch seine natürliche Elastizität überzeugt, ist bei Kunstleder besonders auf die Materialqualität und Verarbeitun g zu ach ten. Die DIN EN ISO 5402-1 bietet eine international anerkannte Prüfgrundlage zur Bewertung der Knickbeständigkeit beider Materialien.
Eigenschaften: abriebfest, dehnfähig, edel, langlebig, lichtecht, nachhaltig, pflegeleicht, reißfest, weich
Was versteht man unter den Eigenschaften bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Eigenschaften dieser Materialien beziehen sich auf ihre technischen, optischen, haptischen und funktionalen Merkmale, die ihre Eignung für bestimmte Einsatzzwecke bestimmen – z. B. Kleidung, Polster, Taschen, Möbel oder Fahrzeug-Innenausstattung.

1. Eigenschaften von echtem Leder
Echtes Leder ist ein natürliches Material, das aus Tierhaut gewonnen wird – meist von Rind, Schwein oder Ziege.

Typische Eigenschaften (Merkmale und Beschreibung):
- Atmungsaktivität: Hoch – Leder "lebt" und lässt Luft durch
- Strapazierfähigkeit: Sehr hoch, besonders bei Dickleder
- Optik: Einzigartige Narbung, oft mit Patina
- Haptik: Warm, weich, hochwertig
- Wasserresistenz: Mittel – kann imprägniert werden
- Pflegebedarf: Ab und an Lederpflege notwendig
- Umweltaspekt: Naturprodukt

2. Eigenschaften von Kunstleder

Kunstleder (PU, PVC) ist ein synthetisch hergestelltes Imitat von echtem Leder.

Typische Eigenschaften (Merkmal und Beschreibung):
- Atmungsaktivität: Gering, abhängig vom Produkt
- Strapazierfähigkeit: Sehr gut, abhängig von der Qualität
- Optik: Gleichmäßig, kann echtes Leder gut imitieren
- Wasserresistenz: Hoch – sehr pflegeleicht
- Pflegebedarf: Niedrig – einfach abwischbar
- Umweltaspekt: Meist aus Erdöl-basierten Kunststoffen, es gibt aber auch "Vegane Produkte)

3. Eigenschaften von Stoffen (Textilien)

Stoffe bestehen aus natürlichen oder synthetischen Fasern, die gewebt, gestrickt oder gefilzt sind.

Typische Eigenschaften (Merkmal und Beschreibung):

- Atmungsaktivität: Hoch bei Baumwolle, Leinen etc.
- Strapazierfähigkeit: Variiert stark je nach Faser & Verarbeitung
- Optik: Große Vielfalt – von fein bis grob
- Haptik: Weich, angenehm (z. B. bei Naturfasern)
- Wasserresistenz: Meist gering, es sei denn speziell beschichtet
- Pflegebedarf: Waschmaschinengeeignet, pflegeleicht
- Umweltaspekt: Naturfasern nachhaltig, Synthetik oft kritisch

Fazit – Eigenschaften von echtem Leder, Kunstleder und Stoffen in Worten zusammengefasst:

Echtes Leder überzeugt durch seine hohe Atmungsaktivität, natürliche Haptik und außergewöhnliche Langlebigkeit. Es wirkt hochwertig und entwickelt mit der Zeit eine schöne Patina.

Kunstleder ist eine günstigere Alternative, die optisch oft kaum von echtem Leder zu unterscheiden ist. Es ist pflegeleicht, wasserabweisend und gleichmäßig in der Optik. Dafür fehlt ihm die Atmungsaktivität, es fühlt sich etwas kälter und künstlicher an.

Stoffe sind sehr vielfältig in Aussehen und Eigenschaften. Sie sind meist atmungsaktiv, angenehm auf der Haut und pflegeleicht. Ihre Strapazierfähigkeit variiert jedoch stark – je nach Faserart und Verarbeitung. Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen gelten als besonders nachhaltig, während synthetische Stoffe eher kritisch zu bewerten sind.

Kurz auf den Punkt gebracht:
Echtes Leder steht für Natürlichkeit und Langlebigkeit, Kunstleder für Funktionalität und Pflegeleichtigkeit, und Stoffe für Vielseitigkeit und Komfort.
Gerbung: Mit hochwertigen Farbstoffen, im Fass durchgefärbt.
Was versteht man unter der Gerbung bei echtem Leder?

Die Gerbung ist ein zentraler Verarbeitungsschritt bei der Herstellung von echtem Leder. Dabei wird die rohe Tierhaut mithilfe chemischer oder pflanzlicher Gerbstoffe in ein dauerhaft haltbares, verrottungsfestes Material umgewandelt. Ohne Gerbung würde die Haut austrocknen, verhärten oder schimmeln. Die Art der Gerbung hat entscheidenden Einfluss auf die Eigenschaften des Leders wie Farbe, Geruch, Elastizität, Festigkeit und Umweltverträglichkeit.

Wichtige Gerbarten im Überblick:
- Chromgerbung
Am weitesten verbreitetes Verfahren, bei dem Chrom(III)-salze (meist Chromsulfat) verwendet werden.
Ergibt geschmeidiges, widerstandsfähiges Leder mit guter Hitzebeständigkeit. Typisch für Polsterleder, Schuh- und Bekleidungsleder.

Relevante Norm: DIN EN ISO 5398-1 bis -4 (Bestimmung von Chromgehalt in Leder).
Chrom(VI) ist toxisch und darf gemäß REACH-Verordnung nicht im Endprodukt nachweisbar sein.

- Vegetabil (pflanzlich) gegerbtes Leder
Verwendung von pflanzlichen Gerbstoffen aus Rinden, Hölzern oder Früchten (z. B. Quebracho, Mimosa, Eichenrinde).
Führt zu festerem, formstabilem Leder mit typischem, natürlichem Geruch. Besonders geeignet für Gürtel, Taschen, Sättel oder ökologische Produkte. Umweltfreundlicher, aber zeitaufwändiger als Chromgerbung.

Prüfung nach DIN EN ISO 4045 (pH-Wert) und ISO 14001 (Umweltmanagementsysteme bei der Herstellung).

- Aldehydgerbung (z. B. Glutaraldehyd)
Chromfreies, meist helles Leder mit weicher Haptik. Häufig verwendet für Babyartikel oder medizinische Produkte.
Formaldehydgrenzwerte müssen streng eingehalten werden.

Norm: DIN EN ISO 17226-1 (Bestimmung von Formaldehyd in Leder).

- Synthetische Gerbung (z. B. mit Harzen)
Wird oft in Kombination mit anderen Verfahren eingesetzt. Führt zu weichem, leichtem Leder – typisch für Bekleidung oder Futterleder.

- Kombinierte Gerbung
Kombination mehrerer Gerbarten zur Optimierung von Eigenschaften (z. B. Chrom + pflanzlich). Weit verbreitet bei hochwertigen Möbel- oder Automobilledern.

Fazit:
Die Gerbung macht rohe Tierhäute erst zu haltbarem Leder. Je nach Verfahren entstehen unterschiedliche Eigenschaften, Einsatzbereiche und Umweltwirkungen. Mit Normen wie DIN EN ISO 5398, DIN EN ISO 4045, DIN EN ISO 17226-1 und Vorgaben aus der REACH-Verordnung wird die Qualität und Sicherheit moderner Lederprodukte gewährleistet.
Größe der Häute: ca. 4 qm
Was versteht man unter der Größe von Lederhäuten?

Die Größe von Lederhäuten bezeichnet die Gesamtfläche einer einzelnen Tierhaut, nachdem sie gegerbt und zugeschnitten wurde. Diese Fläche wird in der Regel in Quadratmetern (m²) oder seltener in Quadratfuß (sqft) angegeben. Die tatsächliche Größe hängt von der Tierart, dem Zuschnitt (z. B. ganze Haut, Halbhäute, Croupon) und dem Verwendungszweck ab.

Lederhäute sind Naturprodukte und daher nicht genormt. Jede Haut unterscheidet sich in Form und Größe. Die angegebene Fläche bezieht sich auf die verwendbare Fläche, also den Teil, der verarbeitet werden kann.

Typische Größen nach Tierart:
- Rindsleder (ganze Haut): ca. 4 bis 6 m²
- Rindsleder (Halbhäute): ca. 2 bis 3 m²
- Büffelleder: ca. 4 bis 6 m²
- Ziegenleder: ca. 0,4 bis 0,7 m²
- Kalbsleder: ca. 1 bis 1,8 m²
- Wildleder, Velourleder, Rauhleder: bis ca. 2 m²

Wichtiger Hinweis:
Da Lederhäute unregelmäßig geformt sind, ist die verfügbare Fläche nicht rechteckig und muss bei Zuschnittplänen individuell berücksichtigt werden. Händler geben die Größe in der Regel exakt pro Stück an, oft mit leichter Abweichung nach oben oder unten.

Fazit:
Die Größe von Lederhäuten beschreibt die verarbeitbare Fläche einer Tierhaut in Quadratmetern. Sie variiert je nach Tierart, Zuschnitt und natürlicher Form und ist eine zentrale Kenngröße beim Einkauf und der Verarbeitung von Leder.
Herstellung: nach den weltweit strengsten Umweltauflagen hergestellt. Hergestellt in der EU.
In Bezug auf Schadstoffe und gesetzliche Vorgaben versteht man unter der Herstellung von echtem Leder nicht nur die Gerbung der Tierhaut, sondern auch die kontrollierte Auswahl von Chemikalien während Gerbung, Färbung und Zurichtung, damit das Leder gesundheitlich unbedenklich und gesetzeskonform ist.

1. AZO-Farbstoffe

· AZO-Farbstoffe wurden früher zum **Färben von Leder** eingesetzt.
· Bestimmte AZO-Farbstoffe können sich **spalten** und dabei **krebserregende aromatische Amine** freisetzen.
· In der EU verboten**, wenn sie diese Amine freisetzen.
· Echtes Leder darf nur mit **zugelassenen, schadstofffreien Farbstoffen** gefärbt werden.

Bedeutung: Schutz der Haut des Verbrauchers (z. B. bei Schuhen, Handschuhen).

2. PCP-Verordnung (Pentachlorphenol)

PCP ist ein hochgiftiges Biozid, früher genutzt:

· zur Konservierung von Häuten
· als Schimmel- und Insektenschutz
· In der EU seit Jahren verboten.
· Echtes Leder darf keine oder nur minimalste Rückstände enthalten.

Bedeutung: Vermeidung von Umweltgiften und Gesundheitsrisiken.

3. PCB (Polychlorierte Biphenyle)

PCB wurden früher in:

· Fetten, Ölen, Farben
· Maschinen und Lederhilfsmitteln eingesetzt.
· Stark gesundheits- und umweltschädlich, heute verboten.
· Modern hergestelltes Leder muss PCB-frei sein.

Bedeutung: Langzeitgesundheit und Umweltschutz.

4. Chrom VI (Chrom(VI))

· Bei der Chromgerbung wird Chrom III verwendet (erlaubt).
· Streng geregelt (Grenzwerte in der EU).
· Echtes Leder darf keinen oder nur extrem geringe Chrom-VI-Gehalte aufweisen.

Bedeutung:Besonders wichtig bei Schuhen, Gurten, Möbeln (Hautkontakt).

5. FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe)

FCKW wurden früher:

· als Treibgase
· bei der Schaum- oder Sprühzurichtung verwendet.
· Wegen Ozonabbau verboten.
· In der Lederherstellung heute nicht mehr zulässig.

Bedeutung:Klimaschutz und Umweltschutz.

6. Zurichtung von Leder

Die Zurichtung ist der letzte Verarbeitungsschritt:

· Auftragen von:

- Farbschichten
- Lacken
- Wachsen
- Kunstharzen

· Ziel:

- Schutz
- Optik (Glanz, Matt, Struktur)
- Abriebfestigkeit

In Bezug auf Schadstoffe heißt das:

* Keine verbotenen Lösemittel
* Keine PCB-, PCP- oder AZO-haltigen Stoffe
* Keine Bildung von Chrom VI
* Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte

usammengefasst:

Die Herstellung von echtem Leder bedeutet nicht nur Tierhaut zu gerben, sondern auch:

✔️ Verwendung schadstofffreier Chemikalien
✔️ Einhaltung gesetzlicher Umwelt- und Gesundheitsvorschriften
✔️ Kontrollierte Färbung und Zurichtung
✔️Verbraucherschutz

Alle unsere echten Leder und Kunstleder unterliegen selbstverständlich diesen Vorschriften und werden auch so gefertigt.
Oberfläche Beschaffenheit: Naturbelassenes Leder mit typischer Wasserbüffeloptik, feinnarbiges Leder, samtig weich
Was versteht man unter Beschaffenheit der Oberfläche bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Beschaffenheit der Oberfläche beschreibt die sicht- und fühlbaren Merkmale eines Materials – also seine Struktur, Glätte, Narbung, Porigkeit, Weichheit oder eventuelle Beschichtungen. Sie beeinflusst nicht nur die Optik und Haptik, sondern auch die Funktionalität und Pflegeeigenschaften eines Produkts.

Bei echtem Leder
· Die Oberfläche zeigt je nach Lederart und Zurichtung natürliche Merkmale wie Narben, Poren oder Falten.
· Glattleder, Nubuk, Velours oder geprägte Leder unterscheiden sich stark in Haptik und Aussehen.
· Zurichtungen können Glanz, Farbe oder Schutzschichten aufbringen.

Relevante Normen:
· DIN EN ISO 2418 – Allgemeine Probenahme und Vorbereitung von Leder
· DIN EN ISO 2589 – Bestimmung der Dicke
· DIN EN ISO 3377-1 – Zugversuch zur Feststellung der Oberflächenhaftung (Finish)

Bei Kunstleder
· Die Oberfläche wird künstlich hergestellt, meist mit Narbungsprägung oder Glättung der PU-/PVC-Schicht.
· Sie kann strukturiert, glatt, matt oder glänzend sein – je nach Design und Verarbeitung.
· Häufig werden Schutzbeschichtungen gegen UV, Kratzer oder Flecken aufgebracht.

Relevante Normen:
· ISO 7619-1 – Härteprüfung (Shore) von Beschichtungen
· ISO 7765-1 – Prüfung der Schlagzähigkeit
· ISO 2286-2 – Dickenmessung von beschichteten Textilien

Bei Stoffen (Textilien)
· Die Oberfläche variiert je nach Faser, Gewebebindung und Veredelung.
· Baumwolle, Leinen, Polyester oder Mikrofaser zeigen unterschiedliche Haptik und Struktur.
· Beschichtete Textilien können wasserabweisend, atmungsaktiv oder schmutzresistent sein.

Relevante Normen:
· ISO 2060 – Garnfeinheit
· ISO 139 – Klimatisierung vor Prüfung
· ISO 12947 – Martindale-Abriebtest (indirekter Indikator für Oberflächenstabilität)

Fazit:
Die Oberflächenbeschaffenheit beeinflusst maßgeblich die Ästhetik, Pflege, Haptik und Einsatzfähigkeit von Leder, Kunstleder und Stoffen. Mit Normen wie DIN EN ISO 2589, ISO 2286-2 oder ISO 12947 lassen sich objektive Merkmale bewerten und vergleichen.
Reibeechtheit: ≥ 2 - trocken, nass, alkalisch bei schwarz, ≥ 3 alkalisch 20 Touren gemäß EN ISO 11640, ≥ 3 nass 20 Touren gemäß EN ISO 11640, ≥ 3 trocken 50 Touren gemäß EN ISO 11640
Was versteht man unter der Reibechtheit bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Reibechtheit beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines gefärbten oder beschichteten Materials gegenüber mechanischer Reibung. Sie zeigt an, wie stark sich Farbe oder Beschichtung durch Reiben – im trockenen oder nassen Zustand – ablöst oder auf andere Materialien überträgt. Diese Eigenschaft ist besonders relevant bei Sitzmöbeln, Bekleidung oder Fahrzeuginterieur.

Bei echtem Leder
· Reibechtheit ist wichtig für die Dauerhaftigkeit von Farbe und Finish auf der Lederoberfläche.
· Besonders bei pigmentierten Ledern kann es bei geringer Reibechtheit zu Abfärbungen kommen.
· Geprüft wird sowohl im trockenen als auch im nassen Zustand.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 11640 – Leder – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben

Bei Kunstleder
· Bei PU- oder PVC-beschichtetem Kunstleder ist die Haftung der Pigmente auf der Oberfläche entscheidend.
· Eine schlechte Reibechtheit führt zu sichtbarem Abrieb oder Farbübertrag.
· Wichtig in stark beanspruchten Bereichen wie Sitzflächen oder Lenkrädern.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 105-X12 – Textilien – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben
· DIN EN ISO 11640 – kann ebenfalls für beschichtete Materialien herangezogen werden

Bei Stoffen (Textilien)
· Reibechtheit ist ein entscheidender Faktor für Bekleidung, Vorhänge, Sitzbezüge etc.
· Dunkle, intensiv gefärbte Stoffe haben oft geringere Reibechtheit.
· Unterschiede bestehen zwischen trockener und nasser Reibechtheit.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 105-X12 – Standardmethode zur Bewertung der Farbechtheit gegenüber Reiben

Fazit:
Die Reibechtheit beeinflusst die Optik, Funktionalität und Alltagstauglichkeit von Leder, Kunstleder und Textilien. Sie stellt sicher, dass Farben nicht auf Kleidung oder angrenzende Materialien abfärben. Die wichtigsten Prüfverfahren sind DIN EN ISO 11640 für Leder und DIN EN ISO 105-X12 für Kunstleder und Stoffe.
Umwelteigenschaften: entspricht der PCP-Verbotsverordnung, ohne Einsatz von AZO-Farbstoffen, umweltschonende Herstellung
Was versteht man unter Umwelteigenschaften und deren Auswirkungen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Umwelteigenschaften beschreiben, wie Materialien während ihrer Herstellung, Nutzung und Entsorgung die Umwelt beeinflussen. Dazu zählen Energieverbrauch, Emissionen, Einsatz von Chemikalien, Abbaubarkeit, Recyclingfähigkeit und soziale Aspekte. Für Verbraucher, Hersteller und Gesetzgeber sind diese Informationen zunehmend entscheidend, um nachhaltige Materialentscheidungen zu treffen.

Bei echtem Leder
· Echtleder ist bei ökologisch verantwortungsvoller Herstellung nachhaltig , etwa durch pflanzliche Gerbung, geringe Emissionen und lokale Produktion.
· Chromgerbung birgt Umwelt- und Gesundheitsrisiken, insbesondere bei unkontrollierter Entsorgung oder fehlerhafter Nachbehandlung.
· Leder ist biologisch abbaubar, sofern es nicht stark beschichtet oder synthetisch ausgerüstet ist.

Relevante Normen und Richtlinien:
· DIN EN ISO 14001 – Umweltmanagementsysteme
· DIN EN ISO 17075-1/-2 – Bestimmung von Chrom(VI) in Leder
· REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 – Chemikaliensicherheit in der EU

Bei Kunstleder
· Kunstleder besteht meist aus PVC oder PU und basiert damit auf fossilen Rohstoffen.
· Die Herstellung kann energieintensiv sein und schwer abbaubare Rückstände erzeugen.
· Hochwertiges PU-Kunstleder ist oft emissionsärmer als PVC, aber generell schlechter biologisch abbaubar als Echtleder.

Relevante Normen und Richtlinien:
· ISO 14040 / ISO 14044 – Lebenszyklusanalyse (LCA)
· OEKO-TEX® Standard 100 – Schadstoffprüfung für Textilprodukte
· ISO 12460-3 – Formaldehydemissionen aus Kunststoffen

Bei Stoffen (Textilien)
· Die Umweltwirkung variiert je nach Faserart: Naturfasern wie Baumwolle sind biologisch abbaubar, verursachen aber oft hohen Wasser- und Pestizidverbrauch.
· Synthetische Fasern wie Polyester basieren auf Erdöl, sind recycelbar, aber schwer abbaubar.
· Textilien können mit umweltschädlichen Farben, Weichmachern oder Ausrüstungen behandelt sein.

Relevante Normen und Richtlinien:
· ISO 14001 – Umweltmanagement
· GOTS (Global Organic Textile Standard) – ökologische Textilzertifizierung
· OEKO-TEX® Standard 100

Fazit:
Die Umwelteigenschaften von Leder, Kunstleder und Textilien hängen stark vom Materialtyp, der Herstellungsmethode und der Entsorgung ab. Während Echtleder bei ökologischer Produktion vorteilhaft sein kann, bieten Kunstleder und Textilien Chancen durch Recycling oder Schadstofffreiheit. Maßgebliche Normen wie ISO 14001, REACH oder OEKO-TEX® helfen dabei, umweltrelevante Aspekte zu bewerten und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
ph Wert: 3.5 gemäß DIN EN ISO 4045
Was versteht man unter dem pH-Wert bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Der pH-Wert beschreibt den Säure- oder Alkaligehalt eines Materials bzw. dessen wasserlöslicher Bestandteile. Er ist ein wichtiger Parameter für Hautverträglichkeit, Materialalterung und chemische Stabilität. Ein zu niedriger oder zu hoher pH-Wert kann bei Leder und Textilien zu Schäden, Verfärbungen oder Hautirritationen führen.

Bei echtem Leder
· Der pH-Wert gibt Auskunft über eventuelle Rückstände aus der Gerbung oder Färbung.
· Ein zu saurer pH-Wert (unter 3,5) kann die Faserstruktur schädigen.
· Optimal liegt der pH-Wert bei Leder zwischen 3,5 und 5,5.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 4045 – Bestimmung des pH-Wertes und der Differenz der Puffersalzkonzentration in Leder.

Bei Kunstleder
· Der pH-Wert betrifft vor allem die textile Trägerschicht oder Klebstoffe unter der Beschichtung.
· Rückstände aus der Produktion (z. B. von Weichmachern oder Bindemitteln) können den pH-Wert beeinflussen.
· Ein neutraler bis leicht saurer pH-Wert (5–7) ist ideal, um Reizungen und Materialabbau zu vermeiden.

Relevante Norm:
· ISO 3071 – Textilien – Bestimmung des pH-Wertes wässriger Extrakte.

Bei Stoffen (Textilien)
· Besonders bei Kleidung oder Möbelstoffen ist der pH-Wert relevant für die Hautverträglichkeit.
· Waschmittelrückstände oder Farbstoffe können den pH-Wert verändern.
· Auch hier gilt ein optimaler Bereich zwischen 4,0 und 7,5.

Relevante Normen:
· ISO 3071 – pH-Wert in Textilproben
· OEKO-TEX® Standard 100 – fordert hautverträgliche pH-Werte für zertifizierte Textilien

Fazit:
Der pH-Wert ist ein entscheidender Qualitäts- und Sicherheitsfaktor bei Leder, Kunstleder und Stoffen. Er beeinflusst nicht nur die Materialstabilität, sondern auch die gesundheitliche Unbedenklichkeit bei Hautkontakt. Die Normen DIN EN ISO 4045 (für Leder) und ISO 3071 (für Textilien) sichern eine zuverlässige Prüfung dieses Wertes.
Lederart: Wasserbüffelleder
Was versteht man unter Lederart und ihre Herkunft bei echtem Leder?

Unter der Lederart versteht man die Einteilung von echtem Leder nach der Tierart, aus der die Haut stammt. Jede Lederart hat spezifische Eigenschaften wie Dicke, Narbung, Flexibilität, Festigkeit oder Optik – und eignet sich daher für unterschiedliche Verwendungszwecke. Zusätzlich spielt die Herkunft eine große Rolle, da Haltung, Klima und Verarbeitungstraditionen die Qualität des Leders wesentlich beeinflussen.

Hier eine Übersicht über gängige Lederarten und ihre typischen Herkunftsländer:

Rindsleder
- Herkunft: Europa (Deutschland, Italien, Frankreich, Deutschland Österreich und Schweiz), Südamerika (Brasilien, Argentinien), USA

Merkmale: robust, vielseitig einsetzbar, mittlere bis hohe Dicke
Verwendung: Polstermöbel, Schuhe, Taschen, Gürtel, Fahrzeuginterieur

Kalbsleder
- Herkunft: Italien, Frankreich, Schweiz, Deutschland

Merkmale: feine Poren, sehr weich, hochwertig, gleichmäßige Oberfläche
Verwendung: Luxusschuhe, hochwertige Taschen, Bekleidung, Lederwaren

Büffelleder
- Herkunft: Indien, Pakistan, Bangladesch, teilweise Südostasien

Merkmale: grobe Narbung, sehr robust, dick
Verwendung: Gürtel, robuste Möbel, Taschen, Outdoor-Produkte

Ziegenleder
- Herkunft: Indien, Marokko, Pakistan, Nigeria

Merkmale: weich, dehnbar, gleichzeitig widerstandsfähig, feine Narbung
Verwendung: Bekleidung, Handschuhe, feine Taschen, Buchbindungen

Schafleder
- Herkunft: Großbritannien, Neuseeland, Australien, Türkei

Merkmale: sehr weich, leicht, elastisch
Verwendung: Kleidung, Innenfutter, Handschuhe

Wildleder, Velourleder (z. B. Rind, Kalb, Hirsch, Reh)
Herkunft: Europa (besonders Deutschland, Österreich, Skandinavien), Nordamerika

Merkmale: samtige Oberfläche (Velours), weich, dehnbar, natürliches Aussehen
Verwendung: Trachtenmode, Handschuhe, Schuhe, Jagdbekleidung

Hier noch einigeAnwendungsarten von echtem Leder:

- Möbel und Innenausstattung
Sofas, Sessel, Stühle (Polsterbezüge), Autositze, Lenkräder, Schalthebel (Fahrzeuginnenraum), Türverkleidungen, Wandbespannungen, Wohnaccessoires

- Mode und Bekleidung
Lederjacken, Mäntel, Westen, Lederhosen, Röcke, Kleider, Handschuhe, Gürtel, Hüte, Mützen, Schuhe, Stiefel, Sandalen

- Taschen und Accessoires
Handtaschen, Umhängetaschen, Rucksäcke, Geldbörsen, Etuis, Schlüsselanhänger, Smartphone- und Laptop-Hüllen,
Schreibmappen, Aktentaschen

- Handwerk und Reitsport
Sättel, Zaumzeug, Halfter, Messer- und Werkzeugtaschen, Hundehalsbänder und Leinen, Leder für Bogensport, Schwerter oder historische Rüstungen

- Luxus- und Designerprodukte
Hochwertige Uhrenarmbänder, Designermöbel und Sonderanfertigungen, Maßgeschneiderte Kleidung und Schuhe, Exklusive Autoausstattungen (z. B. in Luxusfahrzeugen)

- Musikinstrumente und Kunsthandwerk
Trommelbespannungen (z. B. Djembe, Conga), Lederumschläge für Bücher oder Bibeln, Kunstobjekte, Wandbehänge, Masken

- Industrielle und technische Anwendungen
Schweißerschürzen, Schnittschutzhandschuhe, Dichtungen, Membranen, technische Polster, Arbeitskleidung in besonderen Einsatzbereichen

- Tradition und Kultur
Trachtenbekleidung (z. B. Lederhosen, Hirschlederhandschuhe), Historische Kostüme, Museumsexponate, Sattlerei- und Schuhmacherhandwerk, Religiöse Objekte oder zeremonielle Kleidung

Fazit:
Die Lederart bezeichnet die Tierart, aus der das Leder gewonnen wird, während die Herkunft auf das Land oder die Region verweist, in der die Tiere gehalten wurden. Beides beeinflusst die Qualität, Optik und Verwendbarkeit des Leders maßgeblich. Europa steht besonders für hochwertige Kalbs- und Rindsleder, während Länder wie Indien und Pakistan führend bei Büffel- und Ziegenleder sind.
Mindestabnahme: ab 1 Haut ca. 4 m²
Was versteht man unter der Mindestabnahme bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Mindestabnahme bezeichnet die kleinste Menge eines Materials, die man bei Projektleder kaufen muss. Sie hängt von Materialart und der Verpackungseinheit ab – und kann variieren.

1. Mindestabnahme bei echtem Leder

Echtes Leder wird immer pro halbe Haut oder pro ganze Haut verkauft, da es sich um natürliche Tierhäute handelt.

Typisch ist:
Verkauf pro Haut, oder Halbhäute nach m².
Mindestabnahme: Halbe Haut oder ganze Haut (z. B. 2.5 oder 5 m²)

Hinweis: Da jede Haut unterschiedlich groß ist, ist die Fläche nicht exakt planbar.

2. Mindestabnahme bei Kunstleder

Kunstleder wird meterweise, also per Laufmeter oder per Rolle verkauft, meist mit genormter Breite (z. B. 140 cm).

Übliche Mindestabnahme:
1-2 Laufmeter

3. Mindestabnahme bei Stoffen (Textilien)

Stoffe sind besonders flexibel erhältlich, sowohl für Hobbynäher als auch im industriellen Maßstab.

Übliche Mindestabnahmen:
1-2 Laufmeter

Bei Stoffen mit individuellem Druck oder Färbung (z. B. Digitaldruck) gelten oft projektbezogene Mindestabnahmen.

Zusammengefasst:

Die Mindestabnahme variiert stark je nach Materialart und Vertriebskanal. Echtes Leder wird in der Regel als halbe oder ganze Haut verkauft, sodass selbst kleine Bestellungen mehrere Quadratmeter umfassen können. Kunstleder ist häufig ab einem oder 2 Laufmeter erhältlich.
Pflegehinweise: Das Leder kann mit einem feuchten Tuch und einer neutralen Seifenlösung gereinigt werden, Wir empfehlen zur Pflege unsere KERALUX, CORALUX und SEDICUR Pflegeprodukte
Was versteht man unter Pflegehinweisen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Pflegehinweise sind Empfehlungen zur richtigen Reinigung, Behandlung und Lagerung eines Materials, um dessen Qualität, Aussehen und Lebensdauer zu erhalten. Je nach Materialart – echtes Leder, Kunstleder oder Stoff – unterscheiden sich die Anforderungen und Vorgehensweisen deutlich. Die Pflegehinweise helfen dabei, Schäden durch falsche Behandlung zu vermeiden und die Funktionalität sowie Optik möglichst lange zu erhalten.

Pflegehinweise für echtes Leder:
- Echtes Leder ist ein natürliches Material und benötigt regelmäßige Pflege, um geschmeidig, atmungsaktiv und langlebig zu bleiben.

Empfehlung:
- Leder sollte regelmäßig mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch abgestaubt werden.
- Keine aggressiven Reinigungsmittel oder viel Wasser verwenden.
- Spezielle Lederpflegeprodukte wie Lederfett oder Lederbalsam anwenden (ca. alle 3–6 Monate).
- Vor direkter Sonneneinstrahlung und Heizquellen schützen (Austrocknungsgefahr).
- Nicht in der Waschmaschine waschen.
- Bei Flecken: sanft reinigen, im Zweifel professionelle Lederreinigung, wie die Projektleder Pflegeserie nutzen.

Pflegehinweise für Kunstleder:
Kunstleder ist deutlich pflegeleichter als echtes Leder, da es wasserabweisend und unempfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen ist.

Empfehlung:
- Mit einem feuchten Tuch oder mildem Seifenwasser abwischen.
- Keine Lösungsmittel oder scharfen Reiniger verwenden (Gefahr von Rissbildung).
- Nicht mit Ölen oder Fetten behandeln – das Material nimmt es nicht auf.
- Regelmäßiges Abwischen verhindert das Einziehen von Schmutz.
- Direkte Sonneneinstrahlung über längere Zeit vermeiden (Ausbleichen, Versprödung möglich).
- Bei Flecken: sanft reinigen, im Zweifel professionelle Lederreinigung, wie die Projektleder Pflegeserie nutzen.

Pflegehinweise für Stoffe:
Stoffe sind je nach Material (z. B. Baumwolle, Polyester, Leinen) unterschiedlich zu pflegen. Die Pflegehinweise sind in der Regel auf Etiketten oder beim Hersteller angegeben.

Typische Hinweise:
- Waschanleitung beachten (Temperatur, Schleudern, Waschmittel).
- Manche Stoffe sind maschinenwaschbar, andere nur für Handwäsche geeignet.
- Empfindliche Stoffe wie Wolle oder Seide brauchen Spezialpflege.
- Polsterstoffe: regelmäßiges Absaugen, bei Bedarf feucht abwischen oder mit Polsterreiniger behandeln.
- Nicht alle Stoffe sind für den Trockner geeignet.

Fazit:
Pflegehinweise geben wichtige Informationen darüber, wie Materialien wie echtes Leder, Kunstleder und Stoffe richtig behandelt werden sollten. Während echtes Leder eine intensive Pflege mit speziellen Produkten benötigt, ist Kunstleder deutlich pflegeleichter. Stoffe hingegen sind abhängig vom Fasertyp sehr unterschiedlich zu behandeln. Wer die Pflegehinweise beachtet, verlängert die Lebensdauer und bewahrt das Aussehen des Materials.
Rohhäute: 100% Echtes Wasserbüffelleder
Was versteht man unter Rohhäute und ihre Herkunft bei echtem Leder?

Rohhäute sind unbehandelte Tierhäute, die als Ausgangsmaterial für die Herstellung von echtem Leder dienen. Sie fallen in der Regel als Nebenprodukt der Fleischverarbeitung an und werden nicht extra wegen des Leders erzeugt. Die Rohhaut ist nach dem Häuten des Tieres in ihrem natürlichen Zustand, also noch nicht gegerbt, konserviert oder bearbeitet. Ohne schnelle Weiterverarbeitung oder Konservierung beginnt sie rasch zu verderben.

Die Herkunft der Rohhäute bezieht sich auf die Tierart, das geografische Ursprungsland und die Haltungsbedingungen der Tiere. Diese Faktoren haben großen Einfluss auf die Qualität des späteren Leders.

Typische Herkunftsquellen:
- Rinderhäute: Weltweit verbreitet, besonders aus Europa wie z.B. Deutschland und Österreich, Südamerika, Indien und den USA
- Kalbshäute: Häufig aus Europa (z. B. Italien, Frankreich) – sehr feinporig und hochwertig
- Ziegen- und Schafhäute: Häufig aus Nordafrika, Asien und dem Mittelmeerraum
- Büffelhäute: Vor allem aus Indien, Pakistan und Südostasien
- Wildhäute (z. B. Hirsch, Reh): Oft aus der Jagd in Europa oder Nordamerika

Die Qualität der Rohhaut hängt von der Haltung, Fütterung und dem Umgang mit dem Tier ab. Tiere aus Freilandhaltung zeigen oft mehr Narben oder Insektenstiche, während Tiere aus kontrollierter Stallhaltung tendenziell glattere, fehlerfreiere Häute liefern.

Fazit:
Rohhäute sind der natürliche, unbehandelte Ausgangsstoff für echtes Leder. Ihre Herkunft – im Sinne von Tierart, Haltung und Herkunftsland – hat direkten Einfluss auf die Qualität, Beschaffenheit und Verwendbarkeit des daraus entstehenden Leders.
Sattler & Polsterarbeiten: heften möglich, kleben möglich, nähen möglich, spannen möglich, tackern möglich, weich und dehnfähig
Was versteht man unter Sattler- & Polsterarbeiten?

Sattler- und Polsterarbeiten bezeichnen handwerkliche Tätigkeiten, bei denen Leder, Kunstleder oder Stoffe verarbeitet werden, um Sitzflächen, Möbel, Fahrzeuge oder Accessoires zu beziehen, zu reparieren oder neu aufzubauen. Dabei kommen verschiedene Techniken wie kleben, nähen, tackern, heften und spannen zum Einsatz – je nach Material, Form und Funktion des jeweiligen Projekts.

Sattlerarbeiten
Sattler sind spezialisierte Handwerker, die sich traditionell mit der Verarbeitung von Leder beschäftigen – vor allem im Bereich:

- Fahrzeuginnenausstattung (z. B. Autositze, Türverkleidungen, Lenkräder)
- Reitsport (z. B. Sättel, Zaumzeug, Halfter)
- Motorradsitze, Taschen, Planen, Oldtimer-Restaurierung

Der Fokus liegt auf robusten, funktionalen und oft maßgefertigten Lederarbeiten, bei denen das Material häufig geklebt, genäht oder gespannt wird. Für komplexe Formen sind weiche und dehnfähige Leder besonders gut geeignet.

Polsterarbeiten
Polsterarbeiten beziehen sich auf das Aufarbeiten, Neubespannen oder Erneuern von Sitzflächen, insbesondere bei:

-Sofas, Sesseln und Stühlen (Möbelpolsterei)
-Gastronomiemöbeln oder Objektmöbeln
-Oldtimer- oder Bootssitzen
- Caravan- und Wohnmobilausbau

Hier kommen Polstermaterialien wie Schaumstoffe, Gurte, Federn und Bezüge zum Einsatz. Die Bezugsstoffe werden je nach Anwendung getackert, geheftet, genäht oder verklebt. Durch das Spannen und Formen entstehen glatte, faltenfreie Oberflächen mit hoher Belastbarkeit und langer Lebensdauer.

Fazit:
Sattler- und Polsterarbeiten sind hochwertige, meist handwerkliche Tätigkeiten, die darauf abzielen, Sitzmöbel oder lederbezogene Produkte funktional und optisch aufzuwerten. Sie verbinden traditionelles Handwerk mit moderner Technik und setzen auf vielseitige Bearbeitungsmethoden wie kleben, nähen, tackern, heften und spannen – ideal für maßgeschneiderte Lösungen im Möbel-, Fahrzeug- oder Accessoire-Bereich.
Stärke: 1.4 – 1.7 mm
Was versteht man unter der Stärke/Dicke bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Stärke oder Dicke ist die physische Höhe eines Materials, gemessen in Millimetern (mm). Sie beeinflusst direkt die Robustheit, Flexibilität, Verarbeitungseignung und den Verwendungszweck eines Materials – sei es echtes Leder, Kunstleder oder Textilien.

1. Stärke/Dicke bei echtem Leder

Echtes Leder ist ein Naturprodukt und variiert in seiner Stärke je nach Tierart, Lage auf der Haut und Zurichtung.
Gemessen wird in mm oder "oz" (Unzen pro Quadratfuß, v. a. im englischen Raum)

Übliche Stärkenbereiche:
- Feines Leder (z. B. Handschuhe, Bekleidung) 0,5 – 1,0 mm
- Taschen, Accessoires 1,2 – 2,0 mm
- Gürtel, Riemen 3,0 – 4,0 mm
- Sattel- oder Werkzeugleder 4,0 mm und mehr

Stärke wirkt sich stark auf die Steifigkeit und die Einsatzmöglichkeiten aus.

2. Stärke/Dicke bei Kunstleder

Kunstleder besteht meist aus einem Trägergewebe + Beschichtung (z. B. PU oder PVC). Die Dicke ergibt sich aus der Gesamthöhe beider Schichten.

Übliche Werte:
- Leichtes Kunstleder (z. B. Kleidung) 0,5 – 0,8 mm
- Möbelbezugs-Kunstleder 0,9 – 1,2 mm
- Automotive oder Outdoor 1,2 – 2,0 mm

Dickeres Kunstleder ist widerstandsfähiger, aber schwerer zu vernähen.

3. Stärke/Dicke bei Stoffen

Bei Stoffen wird die Dicke seltener direkt angegeben, ist aber in technischen Textilien oder für bestimmte Zwecke durchaus relevant.
Die Dicke hängt stark von Material, Webart und Ausrüstung ab.

Stoffarten
- Leichte Stoffe (z. B. Chiffon) 0,1 – 0,3 mm
- Baumwollstoffe 0,3 – 0,6 mm
- Jeansstoff (Denim) 0,6 – 1,0 mm
- Fleece, Softshell 1,0 – 2,5 mm
- Technische Polsterstoffe bis 5 mm oder mehr

Die Dicke beeinflusst Faltenwurf, Wärmeleistung und Nähbarkeit.

Fazit: Stärke und Gewicht

Zwei Materialien können gleich dick sein, aber unterschiedlich schwer (z. B. luftige vs. dichte Struktur).
Umgekehrt kann ein Material schwer, aber dünn sein (z. B. dicht gewebtes Nylon).
Gewicht: 2.5 kg
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