
Der ultimative Guide zu BMW Dakota, Nappa, Montana, Vernasca, Oregon & Individual Leder. Erfahren Sie alles über Werterhalt, Haptik und Teilbelederung.
Leder. Kunstleder. Stoffe - Dein Projekt.
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Alcantara EXO mit Schaumstoffrücken setzt neue Maßstäbe für anspruchsvolle Polsterarbeiten. Als extrem widerstandsfähiges High-Tech-Material verbindet es die unverkennbare, luxuriöse Wildleder-Optik mit kompromissloser Performance gegen die Elemente. Entwickelt für Bereiche, in denen normales Mikrofaser-Gewebe an seine Grenzen stößt.
Die Basis von Alcantara EXO bildet eine hochentwickelte Matrix aus synthetischen Fasern, die in einem speziellen Produktionsverfahren extrem dicht miteinander vernetzt werden. Das Geheimnis liegt in der integrierten, atmungsaktiven High-Tech-Membran. Diese sorgt dafür, dass das Material permanent wasserabweisend und UV-beständig bleibt, während die charakteristische, samtweiche Haptik und die exklusive Oberflächenstruktur voll erhalten bleiben.
Dieses Material trotzt härtesten Bedingungen. Es ist absolut strapazierfähig, reißfest und extrem langlebig. Dank der speziellen Veredelung ist Alcantara EXO spürbar pflegeleicht: Schmutz, Schweiß und Feuchtigkeit dringen nicht in die Tiefe der Faser ein. Eine breite Auswahl an UV-stabilen Farben sorgt dafür, dass die exklusive Farbintensität selbst bei intensiver Sonneneinstrahlung über Jahre hinweg absolut brillant bleibt.
Perfekt für Sitze, Teilerneuerungen, Seitenwände und Lenkräder.
Die erste Wahl für rutschfeste, wetterfeste Motorradsitze.
Salzwasser- und UV-resistent für edle Polsterungen an Deck.
Für hochfrequentierte Stühle, Sofas und exklusive Accessoires.
Egal ob gewerblicher Sattlerbetrieb, professionelle Polsterei oder qualitätsbewusster Privatmann: Alcantara EXO liefert überall dort ab, wo maximaler Komfort auf extreme äußere Einflüsse trifft. Es ist die perfekte Symbiose aus funktionaler High-Tech-Textilie und dem edlen Look von feinstem Wildleder. Investieren Sie in kompromisslose Langlebigkeit für Ihr nächstes Projekt! ProjektLeder: Wir sind da!
| Eigenschaft | Wert | Beschreibung |
|---|---|---|
| Produktnummer: | ALc_Exo | |
| Dimensionsstabilität: | Wasser 40°, ≥3%, gemäß EN ISO 6330 und EN25077 | |
Dimensionsstabilität bei Textilien & Leder Qualitätswissen für Ihren Einkauf – DIN EN ISO 5077 & DIN EN ISO 6330 Beim Kauf von hochwertigen Materialien wie Textilien, Bezugsstoffen oder Leder ist die Dimensionsstabilität (oft auch als Maßhaltigkeit, Schrumpfverhalten oder „Einlaufquote“ bezeichnet) ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Sie gibt an, wie stark sich ein Material durch Waschen, Trocknen oder Feuchtigkeitseinwirkung in seiner Form und Größe verändert. Hinweis zu den Normen: In der Praxis und im internationalen Handel wird dieses standardisierte Prüfverfahren durch das Zusammenspiel der Normen DIN EN ISO 5077 (Bestimmung der Maßänderung) und DIN EN ISO 6330 (Häusliche Wasch- und Trocknungsverfahren) geregelt (im Handel oft als EN 25077 / EN ISO 6630 referenziert). Was bedeuten die Normen genau? Prüfnorm Bedeutung & Verfahren im Detail DIN EN ISO 5077 (ehemals EN 25077) Das Messverfahren: Diese Norm legt fest, wie die Maßänderung (Schrumpfen oder Dehnen) exakt berechnet wird. Das Material wird vor der Behandlung im klimatisierten Zustand präzise vermessen (Länge und Breite) und mit feinen Markierungen versehen. Nach der Behandlung wird es erneut gemessen. Die Differenz wird in Prozent angegeben. DIN EN ISO 6330 (oft als ISO 6630 zitiert) Die Behandlungsart: Diese Norm definiert die standardisierten Wasch- und Trocknungsprozesse, die den hausgemachten Pflegezyklen nachempfunden sind. Sie legt Waschmaschinentypen, Waschmittelmengen, Temperaturen (von 30°C bis 92°C) sowie Trocknungsarten (z. B. Wäschetrockner, Liegendtrocknung oder Leinentrocknung) exakt fest, um reproduzierbare Ergebnisse zu garantieren. Warum ist Dimensionsstabilität für Sie im Onlineshop wichtig? Damit Ihre maßgefertigten Produkte, Polsterbezüge oder Kleidungsstücke auch nach Pflegezyklen perfekt in Form bleiben, sollten Sie auf die angegebenen Toleranzwerte achten: Hohe Dimensionsstabilität (geringer Schrumpf): Das Material behält nahezu vollständig seine ursprüngliche Passform. Hochwertige Polsterstoffe und vorbehandelte (sanforisierte) Textilien weisen meist Werte von unter 1 % bis maximal 3 % Abweichung auf. Naturmaterialien & Leder: Reine Naturfasern (wie Baumwolle oder Leinen) ohne chemische Ausrüstung neigen naturgemäß zu einem höheren Einsprung (oft 3 % bis 5 %). Echtes Leder wird nach diesen • • Textilnormen seltener direkt gewaschen, zeigt jedoch bei Feuchtigkeitseinfluss und anschließender Trocknung ebenfalls spezifische Maßänderungen, die bei der Verarbeitung berücksichtigt werden müssen. Typischer Ablauf der Qualitätsprüfung Bevor ein Stoff oder Material das Prädikat dieser Normen erhält, durchläuft es drei strikte Schritte: Konditionierung & Kennzeichnung: Das Material ruht in einem definierten Normklima, um eine neutrale Ausgangsfeuchtigkeit zu erreichen. Anschließend werden exakte Messstrecken markiert. Standardisierte Wäsche: Das Material wird nach den strengen Vorgaben der ISO 6330 gewaschen und getrocknet (z. B. Schongang bei 40°C mit anschließender Schranktrocknung). Auswertung: Nach erneuter Konditionierung wird der Abstand der Markierungen digital oder manuell geprüft. Ein negativer Prozentwert bedeutet, das Material ist eingelaufen (Schrumpfung); ein positiver Wert bedeutet, es hat sich ausgedehnt. Unser Qualitätsversprechen: In unseren Produktbeschreibungen finden Sie transparente Angaben zur Maßhaltigkeit, damit Ihre kreativen Projekte und Polsterarbeiten dauerhaft formstabil und schön bleiben. | ||
| Gewicht: | ≥ 310 g/m² | |
Was versteht man unter dem Gewicht pro Quadratmeter (g/m²) bei Kunstleder und Stoffen? Das Gewicht pro Quadratmeter (auch Flächengewicht genannt) gibt an, wie schwer ein Quadratmeter eines Materials ist, gemessen in Gramm pro Quadratmeter (g/m²). Es ist ein wichtiges Qualitäts- und Anwendungskriterium für textile Materialien und Kunstleder. 1. Bedeutung bei Kunstleder Beim Kunstleder zeigt das Gewicht pro m²: - Dicke & Strapazierfähigkeit: Ein höheres Gewicht deutet oft auf ein robusteres, dickeres Material hin. - Haptik & Verarbeitung:Schwereres Kunstleder fühlt sich oft hochwertiger an, ist aber weniger flexibel. Einsatzbereiche: - 300–400 g/m²: dünnes, flexibles Kunstleder für Bekleidung oder Deko - 500–800 g/m²: Standard für Möbel oder Fahrzeuginterieur - 800–1.200+ g/m²: sehr robust für Taschen, Sitzbezüge, Outdoor-Anwendungen 2. Bedeutung bei Stoffen Bei Stoffen beeinflusst das Gewicht: - Transparenz / Blickdichte - Wärmeleistung - Faltenwurf & Fall - Verwendungszweck Warum ist das Gewicht pro m² wichtig? - Vergleichbarkeit: Zwei Stoffe aus gleichem Material können sich unterschiedlich anfühlen – das Gewicht macht den Unterschied. - Verarbeitung: Für Näharbeiten oder Polsterprojekte muss man wissen, ob das Material zu schwer oder zu leicht ist. - Qualitätsmerkmal: Oft (aber nicht immer) steht ein höheres Gewicht für bessere Qualität. | ||
| Lichtbeständigkeit: | ≥7 (blue scale 1-8), gemäß EN ISO 105/B02, ≥3.5 (grey scale 1-5), gemäß ASTM G154/06 | |
Was versteht man unter Lichtbeständigkeit bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Lichtbeständigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, seine Farbe und Oberfläche bei längerem Einfluss von natürlichem oder künstlichem Licht (insbesondere UV-Strahlung) unverändert zu behalten. Sie ist ein zentrales Qualitätskriterium bei Materialien, die dauerhaft Sonnenlicht ausgesetzt sind, wie Möbelbezüge, Autositze oder Outdoor-Textilien. Bei echtem Leder · Echtes Leder kann bei intensiver Lichteinwirkung ausbleichen oder sich verfärben – abhängig von der Farbstoffqualität und der Zurichtung. · Durchgefärbtes Leder mit lichtechten Pigmenten weist eine höhere Lichtbeständigkeit auf. · Besonders im Automobilbereich und bei Möbeln ist dieser Faktor wichtig für die langfristige Optik. Relevante Prüfnormen: · DIN EN ISO 105-B02 (Bestimmung der Lichtbeständigkeit von Leder) · DIN EN ISO 105-B06 (kombinierte Bewertung von Licht- und Wärmeeinwirkung – Heißlichtechtheit) Bei Kunstleder · Kunstleder reagiert je nach Materialbasis (PU, PVC) unterschiedlich auf UV-Strahlung. · Hochwertige PU-Kunstleder mit UV-stabilisierter Ausrüstung weisen bessere Lichtbeständigkeit auf als einfache PVC-Kunstleder. · Verfärbungen, Versprödung oder Strukturveränderungen sind bei schlechter Lichtbeständigkeit möglich. Relevante Prüfnormen: · DIN EN ISO 105-B02 · ISO 4892-2 (künstliche Bewitterung mit Xenonbogenlicht) Bei Stoffen (Textilien) · Textilien aus synthetischen Fasern (z. B. Polyester, Acryl) sind in der Regel lichtbeständiger als Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen. · Farbbeständigkeit ist entscheidend für Vorhänge, Polstermöbel, Sonnenschutz oder Outdoor-Bekleidung. · Auch gefärbte Stoffe können unter Lichteinfluss nachdunkeln oder ausbleichen. Relevante Prüfnormen: · DIN EN ISO 105-B02 · ISO 105-B04 (für Outdoor-Anwendungen mit Xenonbogenlicht) · ISO 4892-2 (künstliche Lichtalterung) Fazit: Lichtbeständigkeit ist eine entscheidende Materialeigenschaft für alle Anwendungen, bei denen Produkte Sonnenlicht oder künstlichem Licht ausgesetzt sind. Sie schützt Farben und Oberflächen vor Alterung und Farbverlust. Die wichtigsten Prüfstandards zur Beurteilung der Lichtbeständigkeit sind DIN EN ISO 105-B02, B06, B04 und ISO 4892-2. | ||
| Reibeechtheit: | ≥ 3/4 nass (White Scale) gemäß EN ISO 105/X12, ≥ 4 (white scale 1-5) trocken, ≥ 3 (white scale 1-5) nass gemäß EN ISO 105/X12 | |
Was versteht man unter der Reibechtheit bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Reibechtheit beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines gefärbten oder beschichteten Materials gegenüber mechanischer Reibung. Sie zeigt an, wie stark sich Farbe oder Beschichtung durch Reiben – im trockenen oder nassen Zustand – ablöst oder auf andere Materialien überträgt. Diese Eigenschaft ist besonders relevant bei Sitzmöbeln, Bekleidung oder Fahrzeuginterieur. Bei echtem Leder · Reibechtheit ist wichtig für die Dauerhaftigkeit von Farbe und Finish auf der Lederoberfläche. · Besonders bei pigmentierten Ledern kann es bei geringer Reibechtheit zu Abfärbungen kommen. · Geprüft wird sowohl im trockenen als auch im nassen Zustand. Relevante Norm: · DIN EN ISO 11640 – Leder – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben Bei Kunstleder · Bei PU- oder PVC-beschichtetem Kunstleder ist die Haftung der Pigmente auf der Oberfläche entscheidend. · Eine schlechte Reibechtheit führt zu sichtbarem Abrieb oder Farbübertrag. · Wichtig in stark beanspruchten Bereichen wie Sitzflächen oder Lenkrädern. Relevante Norm: · DIN EN ISO 105-X12 – Textilien – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben · DIN EN ISO 11640 – kann ebenfalls für beschichtete Materialien herangezogen werden Bei Stoffen (Textilien) · Reibechtheit ist ein entscheidender Faktor für Bekleidung, Vorhänge, Sitzbezüge etc. · Dunkle, intensiv gefärbte Stoffe haben oft geringere Reibechtheit. · Unterschiede bestehen zwischen trockener und nasser Reibechtheit. Relevante Norm: · DIN EN ISO 105-X12 – Standardmethode zur Bewertung der Farbechtheit gegenüber Reiben Fazit: Die Reibechtheit beeinflusst die Optik, Funktionalität und Alltagstauglichkeit von Leder, Kunstleder und Textilien. Sie stellt sicher, dass Farben nicht auf Kleidung oder angrenzende Materialien abfärben. Die wichtigsten Prüfverfahren sind DIN EN ISO 11640 für Leder und DIN EN ISO 105-X12 für Kunstleder und Stoffe. | ||
| Scheuertouren: | ≥ 30.000 Touren martindale - ≥ 150.000 Ende, ≥ 20.000 Touren martindale abrasion 12kPa, gemäß EN ISO 12947/4 - ≥ 150.000Ende, gemäß EN ISO 12947/2 | |
Was versteht man unter Scheuertouren bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Scheuertouren beschreiben, wie viele Reibzyklen ein Material aushält, bevor sichtbare Abnutzung oder Durchscheuern auftritt. Sie sind ein wichtiges Maß für die Abriebfestigkeit – besonders bei stark beanspruchten Anwendungen wie Polstermöbeln, Autositzen oder Bekleidung. Je höher die Anzahl der Scheuertouren, desto widerstandsfähiger ist das Material. Bei echtem Leder: · Leder hat je nach Zurichtung und Oberflächenfinish unterschiedliche Abriebfestigkeit. · Hochwertiges Polsterleder erreicht häufig 10.000 bis über 50.000 Scheuertouren. · Die natürlichen Narbenstrukturen und das Finish beeinflussen das Ergebnis wesentlich. Relevante Normen: - DIN EN ISO 17076-1 – Bestimmung der Abriebfestigkeit von Leder (Martindale-Verfahren) - ISO 5470-1 – Abriebprüfung mittels Taber-Abraser (bei Leder seltener) Bei Kunstleder: · Die Abriebfestigkeit hängt stark von der Qualität der PU- oder PVC-Beschichtung und dem Trägermaterial ab. · Hochwertige Kunstleder erreichen bis zu 100.000 Scheuertouren oder mehr. · Günstige Kunstleder zeigen oft frühzeitig Risse, Farbabrieb oder Ablösungen. Relevante Normen: - ISO 12947-2 – Martindale-Verfahren zur Bestimmung der Scheuerfestigkeit von beschichteten Textilien - ISO 5470-1 – Abriebprüfung mit Taber-Abraser Bei Stoffen (Textilien): · Je nach Faserart, Webart und Ausrüstung erreichen Textilien sehr unterschiedliche Werte. · Standardstoffe für Haushaltsmöbel: ca. 15.000–30.000 Scheuertouren · Hochleistungsstoffe für Objektbereich oder Outdoor: bis 100.000 und mehr Relevante Normen: - ISO 12947-2 – Bestimmung der Scheuerfestigkeit von Textilien (Martindale) - DIN EN ISO 12947-1 bis -4 – umfassen Aufbau, Durchführung und Bewertung Fazit: Die Anzahl der Scheuertouren ist ein verlässlicher Indikator für die Haltbarkeit von Leder, Kunstleder und Stoffen bei Reibungseinwirkung. Für langlebige Produkte im Möbel-, Automobil- oder Textilbereich ist eine hohe Abriebfestigkeit unerlässlich. Die wichtigsten Prüfnormen sind DIN EN ISO 17076, ISO 12947 und ISO 5470. | ||
| Umwelteigenschaften: | Hersteller Klimabilanz: CO₂-neutral seit 2009 (Zertifizierung durch TÜV SÜD), umweltschonende Herstellung | |
Was versteht man unter Umwelteigenschaften und deren Auswirkungen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Umwelteigenschaften beschreiben, wie Materialien während ihrer Herstellung, Nutzung und Entsorgung die Umwelt beeinflussen. Dazu zählen Energieverbrauch, Emissionen, Einsatz von Chemikalien, Abbaubarkeit, Recyclingfähigkeit und soziale Aspekte. Für Verbraucher, Hersteller und Gesetzgeber sind diese Informationen zunehmend entscheidend, um nachhaltige Materialentscheidungen zu treffen. Bei echtem Leder · Echtleder ist bei ökologisch verantwortungsvoller Herstellung nachhaltig , etwa durch pflanzliche Gerbung, geringe Emissionen und lokale Produktion. · Chromgerbung birgt Umwelt- und Gesundheitsrisiken, insbesondere bei unkontrollierter Entsorgung oder fehlerhafter Nachbehandlung. · Leder ist biologisch abbaubar, sofern es nicht stark beschichtet oder synthetisch ausgerüstet ist. Relevante Normen und Richtlinien: · DIN EN ISO 14001 – Umweltmanagementsysteme · DIN EN ISO 17075-1/-2 – Bestimmung von Chrom(VI) in Leder · REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 – Chemikaliensicherheit in der EU Bei Kunstleder · Kunstleder besteht meist aus PVC oder PU und basiert damit auf fossilen Rohstoffen. · Die Herstellung kann energieintensiv sein und schwer abbaubare Rückstände erzeugen. · Hochwertiges PU-Kunstleder ist oft emissionsärmer als PVC, aber generell schlechter biologisch abbaubar als Echtleder. Relevante Normen und Richtlinien: · ISO 14040 / ISO 14044 – Lebenszyklusanalyse (LCA) · OEKO-TEX® Standard 100 – Schadstoffprüfung für Textilprodukte · ISO 12460-3 – Formaldehydemissionen aus Kunststoffen Bei Stoffen (Textilien) · Die Umweltwirkung variiert je nach Faserart: Naturfasern wie Baumwolle sind biologisch abbaubar, verursachen aber oft hohen Wasser- und Pestizidverbrauch. · Synthetische Fasern wie Polyester basieren auf Erdöl, sind recycelbar, aber schwer abbaubar. · Textilien können mit umweltschädlichen Farben, Weichmachern oder Ausrüstungen behandelt sein. Relevante Normen und Richtlinien: · ISO 14001 – Umweltmanagement · GOTS (Global Organic Textile Standard) – ökologische Textilzertifizierung · OEKO-TEX® Standard 100 Fazit: Die Umwelteigenschaften von Leder, Kunstleder und Textilien hängen stark vom Materialtyp, der Herstellungsmethode und der Entsorgung ab. Während Echtleder bei ökologischer Produktion vorteilhaft sein kann, bieten Kunstleder und Textilien Chancen durch Recycling oder Schadstofffreiheit. Maßgebliche Normen wie ISO 14001, REACH oder OEKO-TEX® helfen dabei, umweltrelevante Aspekte zu bewerten und nachhaltige Entscheidungen zu treffen. | ||
| Wasserabweisend: | Wasserdampfdurchlässigkeit: ≥300 gr/m²/Tag, gemäß UNI 4818/26, Wasserundurchlässigkeit: ≥2 meter H₂O, gemäß EN 20811 | |
Wasserabweisende Kunstleder sind besonders gut, weil sie sowohl hygienische, funktionale als auch wirtschaftliche Vorteile bieten. Ein zentraler Vorteil ist der Schutz vor dem Eindringen von Flüssigkeiten. Wasserabweisende Oberflächen verhindern, dass Wasser, Schweiß oder andere Flüssigkeiten in das Material eindringen. Dadurch bleibt das Trägermaterial trocken, was die Bildung von Bakterien, Schimmel und unangenehmen Gerüchen deutlich reduziert. Besonders in sensiblen Bereichen wie Medizin, Pflege oder Gastronomie ist dies ein entscheidender hygienischer Faktor. Zudem sind wasserabweisende Kunstleder leichter zu reinigen und zu desinfizieren. Flüssigkeiten bleiben auf der Oberfläche und können einfach abgewischt werden, ohne Rückstände zu hinterlassen. Das spart Zeit, erleichtert die regelmäßige Reinigung und unterstützt die Einhaltung hoher Hygienestandards. Ein weiterer Vorteil ist die längere Lebensdauer des Materials. Da Feuchtigkeit nicht in das Kunstleder eindringt, wird das Material weniger belastet. Es kommt seltener zu Aufquellen, Ablösungen oder Rissbildung. Dadurch bleiben Optik, Stabilität und Funktionalität über einen längeren Zeitraum erhalten. Nicht zuletzt bieten wasserabweisende Kunstleder auch praktischen Komfort. Sie fühlen sich angenehm an, trocknen schnell und sind widerstandsfähig gegenüber alltäglichen Beanspruchungen. Insgesamt machen diese Eigenschaften wasserabweisende Kunstleder zu einer besonders zuverlässigen und vielseitigen Lösung für viele Einsatzbereiche. | ||
| Zugfestigkeit: | Länge ≥600 N/5cm | Quer ≥400 N/5cm gemäß UNI EN 29073/3 | |
Was versteht man unter Zugfestigkeit und deren Auswirkungen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Zugfestigkeit beschreibt die maximale Zugbelastung, die ein Material aushalten kann, bevor es reißt. Sie ist ein zentrales Kriterium für die Belastbarkeit, Haltbarkeit und Sicherheit von Materialien, insbesondere bei Anwendungen mit mechanischer Beanspruchung wie Polstermöbeln, Autositzen, Taschen, Gurten oder Bekleidung. Bei echtem Leder: · Echtes Leder weist eine natürliche Faserstruktur auf, die eine hohe Zugfestigkeit ermöglicht. · Die Reißfestigkeit variiert je nach Tierart, Gerbung, Dicke und Ausrichtung des Zuschnitts. · Besonders chromgegerbtes Leder zeigt hohe Festigkeit bei gleichzeitig guter Elastizität. Relevante Normen: - DIN EN ISO 3376 – Bestimmung der Zugfestigkeit und Dehnung von Leder - ISO 2589 – Bestimmung der Dicke von Leder, wichtig zur Einordnung der Festigkeit Bei Kunstleder: · Die Zugfestigkeit von Kunstleder hängt von der Qualität des textilen Trägermaterials und der Oberflächenbeschichtung ab. · PU-Kunstleder mit textilem Rücken ist in der Regel stabiler als PVC-Varianten. Bei geringer Festigkeit kann es zu Rissbildung, Ablösungen oder Formverlust kommen. Relevante Normen: - ISO 1421 – Bestimmung der Zugfestigkeit von beschichteten Textilien (Streifen- oder Grabentest) - ISO 2286-2 – Bestimmung der Dicke und Masse von beschichteten Stoffen Bei Stoffen (Textilien): · Die Zugfestigkeit ist abhängig von der Faserart (z. B. Polyester, Baumwolle), Webart und eventueller Ausrüstung. · Hochfeste Stoffe wie Cordura oder technische Gewebe bieten hohe Belastbarkeit, während leichte Baumwollstoffe schneller reißen. · Bei Outdoor-, Arbeits- oder Schutztextilien ist eine hohe Zugfestigkeit entscheidend. Relevante Normen: - ISO 13934-1 – Textilien: Zugversuch mit dem Streifenverfahren - ISO 13934-2 – Textilien: Grabentest zur Bestimmung der Reißkraft Fazit: Die Zugfestigkeit ist eine grundlegende mechanische Eigenschaft zur Beurteilung der Belastbarkeit von Leder, Kunstleder und Stoffen. Während echtes Leder durch seine natürliche Struktur überzeugt, hängt die Reißfestigkeit bei Kunstleder und Textilien stark vom Materialaufbau ab. Normen wie DIN EN ISO 3376, ISO 1421 oder ISO 13934 sorgen für eine verlässliche Prüfung und Vergleichbarkeit der Festigkeitswerte. | ||
| Breite: | 142 cm ± 2% | |
Breite bei Kunstleder & Stoffen Die Breite gibt die nutzbare Materialbreite pro Rolle an (meist in cm). Wichtig für Zuschnitt, Verschnittminimierung und Flächenberechnung. Typische Breiten: Kunstleder: 140 cm (Standard), 150–160 cm (Taschen/Sattel), Sondermaße 120–180 cm. Achtung: Nicht dehnbar – Nutzbreite kann durch Beschichtung leicht abweichen. Stoffe: 140 cm (Bekleidung/Deko), 150–160 cm (Jersey, Leinen), 280–300 cm (Bettwäsche/Vorhänge). Unter 100 cm bei Spezialstoffen. Warum ist die Breite wichtig? Bestimmt die benötigte Länge für deine Fläche (z. B. 2 m × 140 cm = 2,8 m²). Große Breiten sparen Verschnitt (z. B. für durchgehende Vorhänge oder Polster). Bei dehnbaren Stoffen: Nutzbreite kann etwas kleiner sein als angegeben. Tipp: Miss deine Schnittteile vor dem Kauf – so vermeidest du Überraschungen! | ||
| Sattler & Polsterarbeiten: | heften möglich, kleben möglich, nähen möglich, spannen möglich, tackern möglich, weich und dehnfähig | |
Was versteht man unter Sattler- & Polsterarbeiten? Sattler- und Polsterarbeiten bezeichnen handwerkliche Tätigkeiten, bei denen Leder, Kunstleder oder Stoffe verarbeitet werden, um Sitzflächen, Möbel, Fahrzeuge oder Accessoires zu beziehen, zu reparieren oder neu aufzubauen. Dabei kommen verschiedene Techniken wie kleben, nähen, tackern, heften und spannen zum Einsatz – je nach Material, Form und Funktion des jeweiligen Projekts. Sattlerarbeiten Sattler sind spezialisierte Handwerker, die sich traditionell mit der Verarbeitung von Leder beschäftigen – vor allem im Bereich: - Fahrzeuginnenausstattung (z. B. Autositze, Türverkleidungen, Lenkräder) - Reitsport (z. B. Sättel, Zaumzeug, Halfter) - Motorradsitze, Taschen, Planen, Oldtimer-Restaurierung Der Fokus liegt auf robusten, funktionalen und oft maßgefertigten Lederarbeiten, bei denen das Material häufig geklebt, genäht oder gespannt wird. Für komplexe Formen sind weiche und dehnfähige Leder besonders gut geeignet. Polsterarbeiten Polsterarbeiten beziehen sich auf das Aufarbeiten, Neubespannen oder Erneuern von Sitzflächen, insbesondere bei: -Sofas, Sesseln und Stühlen (Möbelpolsterei) -Gastronomiemöbeln oder Objektmöbeln -Oldtimer- oder Bootssitzen - Caravan- und Wohnmobilausbau Hier kommen Polstermaterialien wie Schaumstoffe, Gurte, Federn und Bezüge zum Einsatz. Die Bezugsstoffe werden je nach Anwendung getackert, geheftet, genäht oder verklebt. Durch das Spannen und Formen entstehen glatte, faltenfreie Oberflächen mit hoher Belastbarkeit und langer Lebensdauer. Fazit: Sattler- und Polsterarbeiten sind hochwertige, meist handwerkliche Tätigkeiten, die darauf abzielen, Sitzmöbel oder lederbezogene Produkte funktional und optisch aufzuwerten. Sie verbinden traditionelles Handwerk mit moderner Technik und setzen auf vielseitige Bearbeitungsmethoden wie kleben, nähen, tackern, heften und spannen – ideal für maßgeschneiderte Lösungen im Möbel-, Fahrzeug- oder Accessoire-Bereich. | ||
| Stärke: | ≥ 1.3 mm | |
Was versteht man unter der Stärke/Dicke bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen? Die Stärke oder Dicke ist die physische Höhe eines Materials, gemessen in Millimetern (mm). Sie beeinflusst direkt die Robustheit, Flexibilität, Verarbeitungseignung und den Verwendungszweck eines Materials – sei es echtes Leder, Kunstleder oder Textilien. 1. Stärke/Dicke bei echtem Leder Echtes Leder ist ein Naturprodukt und variiert in seiner Stärke je nach Tierart, Lage auf der Haut und Zurichtung. Gemessen wird in mm oder "oz" (Unzen pro Quadratfuß, v. a. im englischen Raum) Übliche Stärkenbereiche: - Feines Leder (z. B. Handschuhe, Bekleidung) 0,5 – 1,0 mm - Taschen, Accessoires 1,2 – 2,0 mm - Gürtel, Riemen 3,0 – 4,0 mm - Sattel- oder Werkzeugleder 4,0 mm und mehr Stärke wirkt sich stark auf die Steifigkeit und die Einsatzmöglichkeiten aus. 2. Stärke/Dicke bei Kunstleder Kunstleder besteht meist aus einem Trägergewebe + Beschichtung (z. B. PU oder PVC). Die Dicke ergibt sich aus der Gesamthöhe beider Schichten. Übliche Werte: - Leichtes Kunstleder (z. B. Kleidung) 0,5 – 0,8 mm - Möbelbezugs-Kunstleder 0,9 – 1,2 mm - Automotive oder Outdoor 1,2 – 2,0 mm Dickeres Kunstleder ist widerstandsfähiger, aber schwerer zu vernähen. 3. Stärke/Dicke bei Stoffen Bei Stoffen wird die Dicke seltener direkt angegeben, ist aber in technischen Textilien oder für bestimmte Zwecke durchaus relevant. Die Dicke hängt stark von Material, Webart und Ausrüstung ab. Stoffarten - Leichte Stoffe (z. B. Chiffon) 0,1 – 0,3 mm - Baumwollstoffe 0,3 – 0,6 mm - Jeansstoff (Denim) 0,6 – 1,0 mm - Fleece, Softshell 1,0 – 2,5 mm - Technische Polsterstoffe bis 5 mm oder mehr Die Dicke beeinflusst Faltenwurf, Wärmeleistung und Nähbarkeit. Fazit: Stärke und Gewicht Zwei Materialien können gleich dick sein, aber unterschiedlich schwer (z. B. luftige vs. dichte Struktur). Umgekehrt kann ein Material schwer, aber dünn sein (z. B. dicht gewebtes Nylon). | ||
| Gewicht: | 1.05 kg | |
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