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ALCANTARA® Multilayer für Lenkrad cumbrian green

FAQ's zum Artikel

Alcantara® Multilayer: Der Inbegriff von Luxus für Lenkräder, Motorradsitze und High-End Interieur

Wenn italienische Eleganz auf innovative Technologie trifft: Alcantara® Multilayer ist die professionelle Lösung für alle, die keine Kompromisse eingehen. Speziell entwickelt für die extremen Anforderungen in Sportwagen und exklusiven Innenräumen, vereint dieses Material eine unvergleichliche Velourslederoptik mit technischer Höchstleistung.


Perfektion für das Lenkrad: Griffigkeit & Präzision

Alcantara® Multilayer ist das bevorzugte Material für die Veredelung von Lenkrädern. Dank der speziellen Vielschicht-Struktur (Multilayer) und einer weichen Spezialkaschierung bietet es genau die Eigenschaften, die Sattler und Polsterer benötigen:

Einseitiger Zug: Die Kaschierung erlaubt einen gezielten Zug in eine Richtung – perfekt für die faltenfreie Verarbeitung an komplexen Lenkradgeometrien.
Extreme Griffigkeit: Bietet maximalen Halt und ein sicheres Fahrgefühl, besonders bei sportlicher Fahrweise.
3D-Formstabilität: Das Material bleibt auch bei starker Beanspruchung absolut formgetreu und verzieht sich nicht.
Saubere Verarbeitung: Kein Ausfransen der Schnittkanten ermöglicht präziseste Nähte und Kantenführungen.

Vorteile auf einen Blick

Extrem belastbar, UV-beständig und atmungsaktiv. Es sorgt für ein angenehmes Mikroklima – im Winter warm und im Sommer angenehm kühl.

Einsatzgebiete: Von der Rennstrecke bis in den Privatjet

Automobil und Motorrad

Erste Wahl für Lenkräder (Sportwagen), Motorradsitze, Autositze, Dachhimmel und Armaturenbretter.

Marine & Aviation

Exklusive Innenausstattung für Luxusyachten und Privatjets.

Design-Möbel & Zubehör

Hochwertige Akzente für Sessel sowie Veredelung von Schutzhelmen und Design-Objekten.

Technische Highlights & Nachhaltigkeit

Neben der haptischen Brillanz überzeugt Alcantara® durch seine inneren Werte. Alcantara® wird nachhaltig produziert und ist als CO2-neutrales Material zertifiziert – ein Statement für Umwelt und Qualität.

Zertifiziert Klimaneutral

Pflegeleichte Eleganz

Trotz der edlen Velours-Haptik ist Alcantara® erstaunlich unkompliziert. Es ist wasser- und schmutzabweisend und lässt sich meist mit einem leicht feuchten Tuch reinigen. Für die langfristige Schönheit und Griffigkeit empfehlen wir eine regelmäßige, sanfte Pflege, um die feine Faserstruktur offen zu halten.

Fazit: Alcantara® Multilayer ist mehr als nur ein Stoff – es ist ein Statement. Wer Lenkräder veredelt oder exklusive Interieur-Träume realisiert, setzt mit diesem robusten, klimaneutralen und haptisch überlegenen Material auf den weltweiten Goldstandard.

Möchten Sie den Unterschied fühlen?

Die Farbwiedergabe am Monitor kann variieren. Gerne senden wir Ihnen ein Originalmuster zu, damit Sie die Qualität und Haptik von Alcantara® Multilayer selbst erleben können.

FAQ's zum Artikel

ALCANTARA® Multilayer ist speziell für den Bezug von Lenkrädern, Autositzen,Mototrradsitzen und stark beanspruchten Kontaktflächen entwickelt und verbindet griffigen Komfort mit edler Velourslederoptik. Dadurch eignet es sich ideal für hochwertige Automotive-Interieurs und anspruchsvolle Designprojekte.

Durch die mehrlagige Konstruktion mit spezieller Kaschierung bietet Multilayer mehr Volumen, Komfort und Grip, ohne an Eleganz zu verlieren. Es schafft eine exklusive Haptik am Lenkrad und wirkt deutlich hochwertiger als viele Standardstoffe oder Kunstleder.

Das Material ist auf permanente Berührung und Reibung ausgelegt, bleibt formstabil und behält bei richtiger Pflege seine gleichmäßige, samtige Oberfläche. So kombiniert es langlebige Performance mit einem sportlich-luxuriösen Look.

Ja, es eignet sich ebenso für hochwertige Möbel, Accessoires, Elektronik- und Lifestyle-Produkte, bei denen eine weiche Oberfläche, exklusives Design und Alltagstauglichkeit gefragt sind. Designer nutzen es, um Premiumprodukten eine moderne, italienische Note zu verleihen.

ALCANTARA® steht weltweit für italienische Eleganz, Innovation und nachhaltige Produktion, was Multilayer besonders attraktiv für Premium-, Tuning- und Manufakturprojekte macht. Damit wird nicht nur die Haptik aufgewertet, sondern auch der wahrgenommene Produktwert gesteigert.

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Technische Daten: ALCANTARA® Multilayer für Lenkrad cumbrian green

EigenschaftWertBeschreibung
Produktnummer: ALC_Mu-cumbrian-green
Allergisierende Farbstoffe: nicht nachweisbar
Was versteht man unter allergisierenden Farbstoffen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Allergisierende Farbstoffe sind chemische Farbmittel, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen können – meist durch Hautkontakt. Diese Farbstoffe werden insbesondere in der Textil- und Lederverarbeitung eingesetzt, um Materialien einzufärben. Einige dieser Farbstoffe sind gesundheitlich bedenklich und deshalb gesetzlich reglementiert oder verboten, vor allem in Produkten mit direktem Hautkontakt.

Bei echtem Leder
In der Lederherstellung können bestimmte Azofarbstoffe oder chromhaltige Farbstoffe eingesetzt werden, die als allergen gelten.

- Chrom VI, das bei unsachgemäßer Ledergerbung entstehen kann, ist besonders sensibilisierend und steht unter strenger Beobachtung.
- Hochwertiges Leder, wie Projektleder Lederkollektionen, sind chromfrei oder mit geprüften, allergenarmen Farbstoffen behandelt.
- Leder mit OEKO-TEX®-Zertifikat oder vergleichbaren Umwelt-/Gesundheitssiegeln ist meist frei von allergieauslösenden Stoffen.

Bei Kunstleder
Kunstleder wird meist mit synthetischen Farben und PU- oder PVC-Beschichtungen eingefärbt.
Dabei können ebenfalls problematische Farbstoffe enthalten sein, insbesondere bei minderwertiger Ware.

- Gutes Kunstleder für den EU-Markt unterliegt der REACH-Verordnung und ist in der Regel frei von verbotenen Azofarbstoffen.
- Bei Produkten aus Fernost ohne Prüfsiegel ist Vorsicht geboten.

Bei Stoffen (Textilien)
In Textilien sind allergisierende Farbstoffe besonders problematisch, da sie oft direkt mit der Haut in Berührung kommen (z. B. Kleidung, Bettwäsche).
Besonders bekannt sind Azofarbstoffe, Dispersionsfarbstoffe und Reaktivfarbstoffe als mögliche Auslöser von Kontaktallergien.
Viele dieser Stoffe sind in Europa verboten oder stark eingeschränkt – v. a. für Baby- und Hautkontaktprodukte.

- Textilien mit OEKO-TEX®- oder GOTS-Zertifizierung gelten als unbedenklich.

Fazit:
Allergisierende Farbstoffe können sowohl in echtem Leder, Kunstleder als auch Stoffen vorkommen, wenn keine kontrollierten Färbeverfahren eingesetzt werden. Für gesundheitsbewusste oder empfindliche Personen empfiehlt sich der Kauf von zertifizierten, schadstoffgeprüften Materialien, insbesondere bei Produkten mit direktem Hautkontakt.
Lichtbeständigkeit: 3 (grey scale), gemäß VDA 75202
Was versteht man unter Lichtbeständigkeit bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Lichtbeständigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, seine Farbe und Oberfläche bei längerem Einfluss von natürlichem oder künstlichem Licht (insbesondere UV-Strahlung) unverändert zu behalten. Sie ist ein zentrales Qualitätskriterium bei Materialien, die dauerhaft Sonnenlicht ausgesetzt sind, wie Möbelbezüge, Autositze oder Outdoor-Textilien.

Bei echtem Leder
· Echtes Leder kann bei intensiver Lichteinwirkung ausbleichen oder sich verfärben – abhängig von der Farbstoffqualität und der Zurichtung.
· Durchgefärbtes Leder mit lichtechten Pigmenten weist eine höhere Lichtbeständigkeit auf.
· Besonders im Automobilbereich und bei Möbeln ist dieser Faktor wichtig für die langfristige Optik.

Relevante Prüfnormen:
· DIN EN ISO 105-B02 (Bestimmung der Lichtbeständigkeit von Leder)
· DIN EN ISO 105-B06 (kombinierte Bewertung von Licht- und Wärmeeinwirkung – Heißlichtechtheit)

Bei Kunstleder
· Kunstleder reagiert je nach Materialbasis (PU, PVC) unterschiedlich auf UV-Strahlung.
· Hochwertige PU-Kunstleder mit UV-stabilisierter Ausrüstung weisen bessere Lichtbeständigkeit auf als einfache PVC-Kunstleder.
· Verfärbungen, Versprödung oder Strukturveränderungen sind bei schlechter Lichtbeständigkeit möglich.

Relevante Prüfnormen:
· DIN EN ISO 105-B02
· ISO 4892-2 (künstliche Bewitterung mit Xenonbogenlicht)

Bei Stoffen (Textilien)
· Textilien aus synthetischen Fasern (z. B. Polyester, Acryl) sind in der Regel lichtbeständiger als Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen.
· Farbbeständigkeit ist entscheidend für Vorhänge, Polstermöbel, Sonnenschutz oder Outdoor-Bekleidung.
· Auch gefärbte Stoffe können unter Lichteinfluss nachdunkeln oder ausbleichen.

Relevante Prüfnormen:
· DIN EN ISO 105-B02
· ISO 105-B04 (für Outdoor-Anwendungen mit Xenonbogenlicht)
· ISO 4892-2 (künstliche Lichtalterung)

Fazit:
Lichtbeständigkeit ist eine entscheidende Materialeigenschaft für alle Anwendungen, bei denen Produkte Sonnenlicht oder künstlichem Licht ausgesetzt sind. Sie schützt Farben und Oberflächen vor Alterung und Farbverlust. Die wichtigsten Prüfstandards zur Beurteilung der Lichtbeständigkeit sind DIN EN ISO 105-B02, B06, B04 und ISO 4892-2.
Reibeechtheit: 4 (white scale 1-5) trocken, 3 (white scale 1-5) nass, gemäß EN ISO 105/X12
Was versteht man unter der Reibechtheit bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Reibechtheit beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines gefärbten oder beschichteten Materials gegenüber mechanischer Reibung. Sie zeigt an, wie stark sich Farbe oder Beschichtung durch Reiben – im trockenen oder nassen Zustand – ablöst oder auf andere Materialien überträgt. Diese Eigenschaft ist besonders relevant bei Sitzmöbeln, Bekleidung oder Fahrzeuginterieur.

Bei echtem Leder
· Reibechtheit ist wichtig für die Dauerhaftigkeit von Farbe und Finish auf der Lederoberfläche.
· Besonders bei pigmentierten Ledern kann es bei geringer Reibechtheit zu Abfärbungen kommen.
· Geprüft wird sowohl im trockenen als auch im nassen Zustand.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 11640 – Leder – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben

Bei Kunstleder
· Bei PU- oder PVC-beschichtetem Kunstleder ist die Haftung der Pigmente auf der Oberfläche entscheidend.
· Eine schlechte Reibechtheit führt zu sichtbarem Abrieb oder Farbübertrag.
· Wichtig in stark beanspruchten Bereichen wie Sitzflächen oder Lenkrädern.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 105-X12 – Textilien – Bestimmung der Farbechtheit gegen Reiben
· DIN EN ISO 11640 – kann ebenfalls für beschichtete Materialien herangezogen werden

Bei Stoffen (Textilien)
· Reibechtheit ist ein entscheidender Faktor für Bekleidung, Vorhänge, Sitzbezüge etc.
· Dunkle, intensiv gefärbte Stoffe haben oft geringere Reibechtheit.
· Unterschiede bestehen zwischen trockener und nasser Reibechtheit.

Relevante Norm:
· DIN EN ISO 105-X12 – Standardmethode zur Bewertung der Farbechtheit gegenüber Reiben

Fazit:
Die Reibechtheit beeinflusst die Optik, Funktionalität und Alltagstauglichkeit von Leder, Kunstleder und Textilien. Sie stellt sicher, dass Farben nicht auf Kleidung oder angrenzende Materialien abfärben. Die wichtigsten Prüfverfahren sind DIN EN ISO 11640 für Leder und DIN EN ISO 105-X12 für Kunstleder und Stoffe.
Scheuertouren: ≥ 20.000 Touren martindale abrasion - ≥ 150.000Ende
Was versteht man unter Scheuertouren bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Scheuertouren beschreiben, wie viele Reibzyklen ein Material aushält, bevor sichtbare Abnutzung oder Durchscheuern auftritt. Sie sind ein wichtiges Maß für die Abriebfestigkeit – besonders bei stark beanspruchten Anwendungen wie Polstermöbeln, Autositzen oder Bekleidung. Je höher die Anzahl der Scheuertouren, desto widerstandsfähiger ist das Material.

Bei echtem Leder:
· Leder hat je nach Zurichtung und Oberflächenfinish unterschiedliche Abriebfestigkeit.
· Hochwertiges Polsterleder erreicht häufig 10.000 bis über 50.000 Scheuertouren.
· Die natürlichen Narbenstrukturen und das Finish beeinflussen das Ergebnis wesentlich.

Relevante Normen:
- DIN EN ISO 17076-1 – Bestimmung der Abriebfestigkeit von Leder (Martindale-Verfahren)
- ISO 5470-1 – Abriebprüfung mittels Taber-Abraser (bei Leder seltener)

Bei Kunstleder:
· Die Abriebfestigkeit hängt stark von der Qualität der PU- oder PVC-Beschichtung und dem Trägermaterial ab.
· Hochwertige Kunstleder erreichen bis zu 100.000 Scheuertouren oder mehr.
· Günstige Kunstleder zeigen oft frühzeitig Risse, Farbabrieb oder Ablösungen.

Relevante Normen:
- ISO 12947-2 – Martindale-Verfahren zur Bestimmung der Scheuerfestigkeit von beschichteten Textilien
- ISO 5470-1 – Abriebprüfung mit Taber-Abraser

Bei Stoffen (Textilien):
· Je nach Faserart, Webart und Ausrüstung erreichen Textilien sehr unterschiedliche Werte.
· Standardstoffe für Haushaltsmöbel: ca. 15.000–30.000 Scheuertouren
· Hochleistungsstoffe für Objektbereich oder Outdoor: bis 100.000 und mehr

Relevante Normen:
- ISO 12947-2 – Bestimmung der Scheuerfestigkeit von Textilien (Martindale)
- DIN EN ISO 12947-1 bis -4 – umfassen Aufbau, Durchführung und Bewertung

Fazit:
Die Anzahl der Scheuertouren ist ein verlässlicher Indikator für die Haltbarkeit von Leder, Kunstleder und Stoffen bei Reibungseinwirkung. Für langlebige Produkte im Möbel-, Automobil- oder Textilbereich ist eine hohe Abriebfestigkeit unerlässlich. Die wichtigsten Prüfnormen sind DIN EN ISO 17076, ISO 12947 und ISO 5470.
Weiterreißfestigkeit: Länge 30 N | Quer 30 N gemäß EN ISO 13937/3
Was versteht man unter Weiterreißfestigkeit und deren Auswirkungen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Weiterreißfestigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, einem bereits vorhandenen Einriss oder Schnitt zu widerstehen und ein weiteres Einreißen unter Belastung zu verhindern. Sie ist besonders wichtig für Anwendungen, bei denen die Materialien mechanischen Spannungen oder dauerhafter Beanspruchung ausgesetzt sind, etwa bei Polstermöbeln, Autositzen, Taschen oder Arbeitskleidung.

Bei echtem Leder:
- Echtleder besitzt durch seine faserige Struktur eine natürliche Weiterreißfestigkeit, die je nach Tierart, Dicke und Gerbart variiert.
- Hochwertig gegerbtes Leder weist eine sehr gute Reißfestigkeit auf, insbesondere bei vegetabil oder chromgegerbten Varianten.
- Die Weiterreißfestigkeit wird unter anderem durch die Narbenstruktur und die Gleichmäßigkeit der Lederdicke beeinflusst.

Relevante Normen:
· DIN EN ISO 3377-2 – Bestimmung der Weiterreißfestigkeit von Leder (Doppelschlitzverfahren)
· DIN EN ISO 3376 – Zugversuch zur Bewertung der Dehnung und Festigkeit von Leder

Bei Kunstleder:
- Die Weiterreißfestigkeit hängt stark von der Art des Trägermaterials (z. B. Polyester, Baumwollgewebe) und der Beschichtung (PU, PVC) ab.
- Kunstleder mit hochwertigem Textilträger zeigt eine bessere Reißstabilität, während minderwertige Varianten schneller einreißen.
- Kritisch sind Stellen mit Nähten oder häufiger Biegung.

Relevante Normen:
· ISO 4674-1 – Weiterreißfestigkeit von beschichteten Textilien
· ISO 34-1 – Weiterreißfestigkeit von flexiblen Kunststoffen

Bei Stoffen (Textilien):
- Die Weiterreißfestigkeit von Stoffen variiert je nach Webart, Faserart und Ausrüstung.
- Dicht gewebte, synthetische Stoffe wie Cordura oder Polyester sind deutlich weiterreißfester als lockere Baumwollgewebe.
- Reißfeste Stoffe sind essenziell für Outdoor-Bekleidung, Arbeitskleidung und technische Textilien.

Relevante Normen:
· ISO 13937-2 – Weiterreißfestigkeit von textilen Flächengebilden (Trapezverfahren)
· ISO 9073-4 – für Vliesstoffe

Fazit:
Die Weiterreißfestigkeit ist ein zentrales Qualitätskriterium für langlebige, belastbare Materialien. Echtes Leder überzeugt durch seine natürliche Faserstruktur, Kunstleder durch hochwertige Trägertextilien und Stoffe durch die Wahl der Faser und Webart. Die wichtigsten Normen wie DIN EN ISO 3377-2, ISO 4674-1 und ISO 13937-2 helfen dabei, die Weiterreißfestigkeit praxisgerecht zu bewerten.
Zugfestigkeit: Länge 600 N | Quer 400 N / 5 cm, gemäß EN ISO 13934/1
Was versteht man unter Zugfestigkeit und deren Auswirkungen bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Zugfestigkeit beschreibt die maximale Zugbelastung, die ein Material aushalten kann, bevor es reißt. Sie ist ein zentrales Kriterium für die Belastbarkeit, Haltbarkeit und Sicherheit von Materialien, insbesondere bei Anwendungen mit mechanischer Beanspruchung wie Polstermöbeln, Autositzen, Taschen, Gurten oder Bekleidung.

Bei echtem Leder:
· Echtes Leder weist eine natürliche Faserstruktur auf, die eine hohe Zugfestigkeit ermöglicht.
· Die Reißfestigkeit variiert je nach Tierart, Gerbung, Dicke und Ausrichtung des Zuschnitts.
· Besonders chromgegerbtes Leder zeigt hohe Festigkeit bei gleichzeitig guter Elastizität.

Relevante Normen:
- DIN EN ISO 3376 – Bestimmung der Zugfestigkeit und Dehnung von Leder
- ISO 2589 – Bestimmung der Dicke von Leder, wichtig zur Einordnung der Festigkeit

Bei Kunstleder:
· Die Zugfestigkeit von Kunstleder hängt von der Qualität des textilen Trägermaterials und der Oberflächenbeschichtung ab.
· PU-Kunstleder mit textilem Rücken ist in der Regel stabiler als PVC-Varianten.
Bei geringer Festigkeit kann es zu Rissbildung, Ablösungen oder Formverlust kommen.

Relevante Normen:
- ISO 1421 – Bestimmung der Zugfestigkeit von beschichteten Textilien (Streifen- oder Grabentest)
- ISO 2286-2 – Bestimmung der Dicke und Masse von beschichteten Stoffen

Bei Stoffen (Textilien):
· Die Zugfestigkeit ist abhängig von der Faserart (z. B. Polyester, Baumwolle), Webart und eventueller Ausrüstung.
· Hochfeste Stoffe wie Cordura oder technische Gewebe bieten hohe Belastbarkeit, während leichte Baumwollstoffe schneller reißen.
· Bei Outdoor-, Arbeits- oder Schutztextilien ist eine hohe Zugfestigkeit entscheidend.

Relevante Normen:
- ISO 13934-1 – Textilien: Zugversuch mit dem Streifenverfahren
- ISO 13934-2 – Textilien: Grabentest zur Bestimmung der Reißkraft

Fazit:
Die Zugfestigkeit ist eine grundlegende mechanische Eigenschaft zur Beurteilung der Belastbarkeit von Leder, Kunstleder und Stoffen. Während echtes Leder durch seine natürliche Struktur überzeugt, hängt die Reißfestigkeit bei Kunstleder und Textilien stark vom Materialaufbau ab. Normen wie DIN EN ISO 3376, ISO 1421 oder ISO 13934 sorgen für eine verlässliche Prüfung und Vergleichbarkeit der Festigkeitswerte.
Breite: 142 cm ± 2%
Breite bei Kunstleder & Stoffen

Die Breite gibt die nutzbare Materialbreite pro Rolle an (meist in cm).
Wichtig für Zuschnitt, Verschnittminimierung und Flächenberechnung.


Typische Breiten:


Kunstleder:
140 cm (Standard), 150–160 cm (Taschen/Sattel), Sondermaße 120–180 cm.
Achtung: Nicht dehnbar – Nutzbreite kann durch Beschichtung leicht abweichen.


Stoffe:
140 cm (Bekleidung/Deko), 150–160 cm (Jersey, Leinen), 280–300 cm (Bettwäsche/Vorhänge).
Unter 100 cm bei Spezialstoffen.



Warum ist die Breite wichtig?

Bestimmt die benötigte Länge für deine Fläche (z. B. 2 m × 140 cm = 2,8 m²).
Große Breiten sparen Verschnitt (z. B. für durchgehende Vorhänge oder Polster).
Bei dehnbaren Stoffen: Nutzbreite kann etwas kleiner sein als angegeben.



Tipp: Miss deine Schnittteile vor dem Kauf – so vermeidest du Überraschungen!
Stärke: 1.4 mm ± 0.2 mm
Was versteht man unter der Stärke/Dicke bei echtem Leder, Kunstleder und Stoffen?

Die Stärke oder Dicke ist die physische Höhe eines Materials, gemessen in Millimetern (mm). Sie beeinflusst direkt die Robustheit, Flexibilität, Verarbeitungseignung und den Verwendungszweck eines Materials – sei es echtes Leder, Kunstleder oder Textilien.

1. Stärke/Dicke bei echtem Leder

Echtes Leder ist ein Naturprodukt und variiert in seiner Stärke je nach Tierart, Lage auf der Haut und Zurichtung.
Gemessen wird in mm oder "oz" (Unzen pro Quadratfuß, v. a. im englischen Raum)

Übliche Stärkenbereiche:
- Feines Leder (z. B. Handschuhe, Bekleidung) 0,5 – 1,0 mm
- Taschen, Accessoires 1,2 – 2,0 mm
- Gürtel, Riemen 3,0 – 4,0 mm
- Sattel- oder Werkzeugleder 4,0 mm und mehr

Stärke wirkt sich stark auf die Steifigkeit und die Einsatzmöglichkeiten aus.

2. Stärke/Dicke bei Kunstleder

Kunstleder besteht meist aus einem Trägergewebe + Beschichtung (z. B. PU oder PVC). Die Dicke ergibt sich aus der Gesamthöhe beider Schichten.

Übliche Werte:
- Leichtes Kunstleder (z. B. Kleidung) 0,5 – 0,8 mm
- Möbelbezugs-Kunstleder 0,9 – 1,2 mm
- Automotive oder Outdoor 1,2 – 2,0 mm

Dickeres Kunstleder ist widerstandsfähiger, aber schwerer zu vernähen.

3. Stärke/Dicke bei Stoffen

Bei Stoffen wird die Dicke seltener direkt angegeben, ist aber in technischen Textilien oder für bestimmte Zwecke durchaus relevant.
Die Dicke hängt stark von Material, Webart und Ausrüstung ab.

Stoffarten
- Leichte Stoffe (z. B. Chiffon) 0,1 – 0,3 mm
- Baumwollstoffe 0,3 – 0,6 mm
- Jeansstoff (Denim) 0,6 – 1,0 mm
- Fleece, Softshell 1,0 – 2,5 mm
- Technische Polsterstoffe bis 5 mm oder mehr

Die Dicke beeinflusst Faltenwurf, Wärmeleistung und Nähbarkeit.

Fazit: Stärke und Gewicht

Zwei Materialien können gleich dick sein, aber unterschiedlich schwer (z. B. luftige vs. dichte Struktur).
Umgekehrt kann ein Material schwer, aber dünn sein (z. B. dicht gewebtes Nylon).
Gewicht: 1.05 kg
Herstellerinformationen
      Hinweis: Farben können auf jedem Monitor, einstellungsbedingt, anders wirken - leichte Abweichungen zur Originalfarbe sind daher möglich.

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